Liebeskummer überwinden 15 Tipps
Mit Vollgas in ein neues Leben! Unsere 15 Tipps gegen Liebeskummer helfen garantiert
Ratgeber

Liebeskummer überwinden: 15 Tipps, die garantiert helfen!

Bei Liebeskummer steht die ganze Welt still. Der Schmerz ist kaum auszuhalten. Verzweiflung, Hilflosigkeit, Antriebslosigkeit und ein angeschlagenes Selbstbewusstsein bestimmen das Gefühlsleben. Depressionen und sogar Suizidgedanken sind nicht selten. Wir geben 15 todsichere Tipps, wie sich Liebeskummer überwinden lässt.

Extremer Liebeskummer kann Symptome auslösen, die einem Herzinfarkt ähneln. Deswegen wird in Fachkreisen vom „Broken-Heart-Syndrom“ gesprochen. Seele und Körper sind bei einer Trennung vom Partner immensem Stress ausgesetzt. Im schlimmsten Fall verengen sich die Herzkranzgefäße stressbedingt. Das Herz krampft und schmerzt. In der Brust macht sich ein Gefühl von Enge breit. Die Immunabwehr ist geschwächt. Nachweisbar ist auch der Rückgang des Glückshormons Serotonin im Gehirn. Frauen leiden Untersuchungen zufolge intensiver unter Trennungen als Männer. Die amerikanische Anthropologin Helen Fisher vergleicht Verliebte mit Drogenabhängigen: „In ihren Gehirnen treten die gleichen Aktivitätsmuster auf.“ Was Süchtigen hilft, hilft folglich ebenso bei Liebeskummer: ein radikaler Schlussstrich.

1

Weinen, Trauern und Reden

Es ist wichtig, den Schmerz zuzulassen. Gefühle sollten nicht verdrängt werden. Selbst wenn es Monate dauert, ist es vollkommen in Ordnung, ausgiebig zu weinen und zu trauern. Eine Trennung zu verwinden ist hart und kostet viel Kraft. Es hilft, das Erlebte mit einem guten Freund oder einer guten Freundin zu teilen. Reden hilft. Ein offenes Ohr, Trost, eine Umarmung und die Gesellschaft eines lieben Menschen sind nach Trennungen Balsam für die Seele. Bestimmte Dinge und Situationen müssen immer und immer wieder aufs Neue in Worte gefasst werden. Erst dann lassen sie sich überwinden.

2

Gefühle und Schmerz herauslassen

Nicht jeder kann sich mündlich gut ausdrücken. Manchen Menschen fällt es schwer, sich emotional vor anderen zu öffnen. Oder Scham und Schuldgefühle führen dazu, dass das Wesentliche am Ende doch ungesagt bleibt. Manchmal fehlen einfach die richtigen Worte. Schreiben ist eine mögliche Alternative. Vielleicht freut sich jemand aus dem Freundeskreis auf eine detaillierte Snailmail. Briefe sind wunderbar: Man kann sich Zeit nehmen, die Gedanken in Ruhe ordnen und so lange an der Wortwahl feilen, bis alles stimmt. Wird der Brief dann verschickt, geschieht dies häufig mit einem Gefühl der Erleichterung. Alles ist raus. Alles ist gesagt. Alles ist von der Seele geschrieben und erst einmal weg.

Auch das gute alte Tagebuch darf gern zum Einsatz kommen. Hier ist vollkommene Offenheit möglich. Es wird nie jemand anderes lesen. Ein Adressat muss nicht einbezogen werden.

Wer sich eher künstlerisch ausdrücken will, kann eine Leinwand und Farben besorgen. Manchmal hilft es, in die Natur zu gehen und die Gefühle mit voller Wucht herauszuschreien. Alles ist besser, als Schmerz, Hilflosigkeit und Trauer in sich hineinzufressen.

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3

Negativliste anlegen

Danach wird es Zeit, mit dem Ziehen des Schlussstriches zu beginnen. Statt den Ex-Partner hoffnungslos zu idealisieren und in den Himmel zu heben, hilft es, eine Negativliste anzulegen. Was sind die negativen Eigenschaften? Welche Verhaltensweisen waren nicht akzeptabel? Welche Persönlichkeitsmerkmale fand man immer schon abstoßend? Wo hat sich die Ex-Beziehung unmöglich benommen? Was war unverzeihlich? Eklig? Worüber hat man sich immer wieder aufs Neue unsagbar geärgert? Die Liste darf lang und ausführlich werden. Sie verhindert einen zu einseitigen Blick auf den Verlust. Denn in aller Regel gibt es einiges, das in der Beziehung nie wirklich gestimmt hat. Das wird vermutlich Wut und Ärger hochwühlen. Rauslassen kann man die aufgestauten Energien wunderbar beim Sport.

4

Kontaktaufnahme mit dem Ex-Partner vermeiden

Wenn eine Beziehung aus ist, ist sie aus. Meistens gab es vorher schon genug Streit, Diskussionen und Versöhnungsversuche. Ist die Trennung ausgesprochen, heißt das: Zumindest eine Person sieht in der Partnerschaft keinen Sinn mehr. Viele kämpfen weiter um den Ex-Partner. Nicht selten enden beide doch noch einmal im Bett. Am Ende tut es meistens noch mehr weh als vorher. Vorbei ist vorbei. Wer das nicht akzeptiert, sondern immer wieder versucht, die Beziehung doch noch zu retten, opfert unter Umständen Jahre seines Lebens. Darum sollte man weder anrufen noch SMS schicken oder gar versuchen, „zufällige“ Begegnungen zu arrangieren. Auch das Herumfragen bei Bekannten ist nicht hilfreich. Einen Schlussstrich zu ziehen, bedeutet, einen neuen Anfang zuzulassen.

5

Von traurigen Filmen, Musik und Büchern Abstand nehmen

Die Verzweiflung ist ohnehin groß. Jetzt traurige Pop-Balladen in der Endlosschleife abzuspielen, Geschichten ohne Happy End zu lesen oder dramatische Filme anzuschauen, führt nur tiefer in das ohnehin schon tiefe Loch. Besser: Wieder Kontrolle über das eigene Leben zurückgewinnen. Als Musik zum Abspielen und Mitsingen eignet sich zum Beispiel „It’s My Life“ von Bon Jovi. Lustige Filme zum Lachen ohne nennenswerten Tiefgang lenken ab. Zum Lesen sind Fach- und Sachbücher, Biografien erfolgreicher Menschen und alles, was aufbaut, eine gute Wahl. Hauptsache, es sind keine schwermütigen Themen darunter.

6

Gemeinsame Orte links liegenlassen

Auch wenn es schwer ist: Es hilft nicht, Orte aufzusuchen, an denen man mit dem Ex-Partner glückliche Stunden verbracht hat. Das reißt die Wunden immer weiter auf. Besser: Noch unbekannte Gegenden entdecken, mit Freunden weggehen und Ablenkung in neuen Unternehmungen suchen. Das kann ein Kurztrip übers Wochenende mit Musicalbesuch mit der besten Freundin sein, das Anfeuern der Lieblingsmannschaft im Stadion, eine Trikefahrt mit dem Lieblingsbruder oder ein Besuch im Zoo. Jetzt ist die Zeit, sich selbst etwas zu gönnen. Das Selbstwertgefühl muss aufgebaut werden.

7

Den Ex-Partner (vorübergehend) aus den Kontakten in sozialen Medien verbannen

Der Beziehungsstatus auf Facebook & Co. sollte zeitnah aktualisiert werden. Viele machen den Fehler, Ex-Partnern auf Facebook, Instagram oder Twitter auf Schritt und Tritt zu folgen. Jedes Posting wird analysiert. Jedes Foto intensiv studiert. Das gerät schnell in die Nähe zum Stalking. Am besten ist es, den oder die Ex zumindest vorübergehend aus der Kontaktliste zu nehmen, zu sperren und nicht mehr zu kontaktieren. Später, wenn sich Schmerz und Trauer gelegt haben, kann man sich unter Umständen wieder freundschaftlich annähern. Vorher nicht.

8

Kein quälerisches Grübeln

Geht eine Beziehung zu Ende, liegt der Grund nie nur bei einer Person. Es ist in Ordnung, sich eigene Fehler bewusst zu machen. Nur dann lassen sie sich in Zukunft bei der nächsten Beziehung vermeiden. Aber es bringt nichts, innerlich vergangene Situationen immer wieder neu zu durchleben. „Hätte ich doch…“-Szenarien ändern die Vergangenheit nicht. In der Gegenwart tragen sie nur dazu bei, dass man sich noch schlechter fühlt.

Drehen sich die Gedanken wie in einem Karussell immer um dasselbe? Hier hilft die Gedanken-Stopp-Technik. Dabei stellt man sich in Gedanken ein Stopp-Schild vor und sagt laut: „Stopp!“ Danach denkt man ganz bewusst an etwas Schönes oder Witziges. Ziel ist, die Gedanken umzulenken. Je öfter man diese Methode aus der kognitiven Verhaltenstherapie anwendet, desto besser funktioniert sie.

9

Wohnung entrümpeln, aufräumen und umräumen

Alles, was an den Ex-Partner erinnert, sollte entsorgt werden. Geschenke, Briefe, Andenken… Wer gesammelte Dinge nicht sofort ins Recycling geben will, legt es in eine Kiste und stellt sie in den Keller oder auf den Dachboden. Erstmal sollte alles außer Sichtweite bleiben.

Verträgt die Wohnung nicht ohnehin einen neuen Anstrich? Wie wäre es, Regal, Bett und Schrank woanders hinzustellen? Das Aufräumen und Umräumen der Wohnung bedeutet Bewegung. Gleichzeitig findet eine sichtbare Trennung statt. Der Ex-Partner kennt die Räumlichkeiten so noch nicht. Er kommt einem nicht mehr innerlich aus jeder Ecke entgegen.

Helfen kann es auch, in neue Möbel und Wohnaccessoires zu investieren. Der eigene Geschmack darf wieder die Oberhand gewinnen. Rücksichtnahme auf den Partner ist nicht mehr notwendig. Selbst ein Großputz ist eine gute Idee. Wenn erst einmal die äußere Ordnung wiederhergestellt ist, fühlt man sich auch innerlich aufgeräumter.

10

Das eigene Aussehen verändern

Es hilft, das eigene Aussehen komplett zu verändern: die Haare abschneiden, färben, den Bart abrasieren oder wachsen lassen. In festen Beziehungen lassen sich viele Menschen gehen. Auf die Figur wird weniger geachtet. Friseurbesuche werden aufgeschoben. Statt schön gestylt trägt man ausgeleierte und ausgewaschene Lieblingsklamotten. Es wird Zeit, das zu verändern und wieder mehr auf die eigene Außenwirkung zu achten. Eine neue Frisur, ein neues Styling, neue Kleidung, ein neuer Duft.

Verwöhntage lenken ab und stärken das Selbstwertgefühl. Komplimente werden sich danach von selbst einstellen. Auch wenn sie sich nur auf das Äußere beziehen: Es tut gut, etwas Nettes zu hören. Dabei geht es nicht darum, einen neuen Partner anzuziehen oder den alten Partner eifersüchtig zu machen. Ziel ist das Aufpeppen des eigenen Selbstwertgefühls.

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11

Sport treiben, die eigene Fitness verbessern

Am Anfang fällt das Aufraffen schwer. Wer traurig und depressiv ist, will sich oft am liebsten überhaupt nicht bewegen. Aber Sport setzt Glückshormone frei. Das Körpergefühl und das Selbstbewusstsein werden gestärkt. Mit mehr Fitness fühlt man sich automatisch wohler in der eigenen Haut. Man trainiert, wächst über sich hinaus, stößt an Grenzen – und überwindet auch diese mit wachsendem Trainingserfolg.

Es ist egal, welche Sportart man sich aussucht. Einzelsportarten oder Mannschaftssportarten. Wer lieber alleine sein will, geht laufen, walken, reiten oder biken. Ein Besuch im Fitness-Studio ist immer eine gute Idee. Es spornt an, andere um sich herum zu haben. Teamplayer finden in ihrem Heimatort garantiert einen Fußball-, Volleyball- oder Handballverein, dem sie sich anschließen können. Vorteil: Man kommt in der Freizeit unter Menschen, ist nicht allein und gibt sich weniger traurigen Gedanken und Erinnerungen hin.

12

Ausgehen oder zu Hause Spaß haben

Ein Mädelsabend oder Männerabend ist witzig und bringt auf andere Gedanken. Zusammen um die Häuser ziehen, Bars, Clubs und Kneipen unsicher machen oder einfach einen bunten Spieleabend, ein Kochduell oder DVD-Abend zu Hause zu veranstalten, lenkt wunderbar ab. Alkohol sollte dabei möglichst nicht in Strömen fließen. Sich hemmungslos zu betrinken, hilft nicht weiter. Das betäubt den Trennungsschmerz nur kurzfristig. Dasselbe gilt für Medikamente und illegale Drogen: Sich selbst mit Rausch- oder Betäubungsmitteln kaputtzumachen, trifft den Ex-Partner nicht, bringt ihn nicht zurück und ruiniert zusätzlich zur Beziehung auch noch die eigene Gesundheit. Lieber konstruktiv denken und nach vorne schauen!

13

Dem Leben Struktur geben

Feste Termine und Verpflichtungen helfen, den Boden unter den Füßen zu behalten. Regelmäßig zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule zu gehen, gibt dem Leben eine feste Struktur. Trotzdem bleiben noch etliche Stunden des Tages übrig. Freie Zeit sollte so sinnvoll wie möglich gefüllt werden. Termine bei Sportvereinen oder eine feste Fitness-Zeit werden schnell zu Routine. Das fördert das Durchhalten, beschäftigt und vertreibt grüblerische Gedanken.

14

Das eigene Leben nach Herzenslust gestalten

Das Singledasein hat einen riesigen Vorteil: Man muss keine Kompromisse eingehen. Das heißt, man kann ab jetzt tun und lassen, was man will. Die Küche muss nach dem Kochen nicht aufgeräumt werden. Der Müll darf einen Tag länger stehen. Die Wohnung kann in Lieblingsfarben gestrichen oder bis zur Decke mit Vereinsutensilien gefüllt werden. Nur der eigene Geschmack zählt. Das bietet Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung. Zusätzliche Zeit ist genug vorhanden. Jetzt kann die eigene Weiterbildung in Angriff genommen werden. Vielleicht lässt sich ein lang gehegter Lebenstraum erfüllen: ein Buch schreiben, Reisen machen, Songs professionell aufnehmen, Volkshochschulkurse belegen?

In Beziehungen werden oft langjährige Freundschaften vernachlässigt. Eigene Hobbys bleiben auf der Strecke. Das kann jetzt endlich geändert werden. Die Ex-Beziehung mag Geschichte sein, andere wichtige und wertvolle Menschen sind nach wie vor da. Sie verdienen Aufmerksamkeit und Zuwendung.

15

Mit der nächsten Beziehung warten

Es ist nicht sinnvoll, sich sofort in die nächste Beziehung zu stürzen. Zum einen besteht die Gefahr, jemanden zu wählen, der dem Ex-Partner ähnelt. Das Ergebnis wäre ein ähnliches Fiasko. Zum anderen ist man noch nicht wirklich frei und bereit für etwas Neues. Alte Geschichten und offene Wunden würden die frisch entstehende Beziehung von Anfang an belasten. Mit dem Ex abzuschließen, dauert seine Zeit. Diese Zeit sollte man sich geben und das Singledasein vorerst in vollen Zügen auskosten. Strahlt man wieder Lebensfreude und emotionale Stabilität aus, findet sich garantiert jemand Neues. Dann kann man sich wieder frei, ruhig und entspannt auf das Abenteuer Liebe einlassen.

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