Kostenlose Singlebörsen
Sind kostenlose Singlebörsen empfehlenswert oder lohnt sich eine Investition in die Partnersuche?
Ratgeber

Kostenlose Singlebörsen – Wirklich empfehlenswert?

Online-Dating boomt – aus gutem Grund: Um schnell und unkompliziert Menschen kennenzulernen und Dates zu vereinbaren, gibt es keinen effektiveren Weg. Viele Singles sehen jedoch nicht ein, Geld in die Partnersuche zu investieren, zumal es genügend kostenlose Singlebörsen gibt. Keine Frage: Die Nutzung einer kostenlosen Singlebörse kann Spaß machen. Doch Marktführer wie Parship, ElitePartner oder Lovescout24 arbeiten nicht ohne Grund mit Mitgliedsbeiträgen. Wer ernsthaft auf Partnersuche ist, wird bei den kostenpflichtigen Anbietern wohl deutlich mehr Erfolg haben und schneller zum Ziel kommen. Warum das so ist, zeigen wir in diesem Artikel.

Die Vorteile einer kostenlosen Singlebörse liegen auf der Hand: Die Dating-Plattformen sind prinzipiell für jeden innerhalb weniger Minuten zugänglich. Hier muss weder ein umfangreicher Fragebogen ausgefüllt, noch ein psychologischer Test absolviert werden. Der unkomplizierte Anmeldeprozess lädt Interessierte zum Chatten, Flirten und Verlieben ein. Filtermöglichkeiten helfen dabei, die Fülle möglicher Kandidaten einzugrenzen. In der Regel sind neben Geschlecht und sexueller Orientierung das Alter und die Region wählbar.

Wer entspannt auf der Suche ist, kann stundenlang nach Herzenslust Profile durchstöbern. Die hier registrierten Mitglieder hegen jedoch zumeist nicht unbedingt ernsthafte Absichten. Und das ist nur einer von vielen Nachteilen, die kostenlose Singlebörsen naturgemäß mit sich bringen.

Lockere Flirts statt Beziehungswunsch

Nutzung nur zum Spaß
Kostenlose Singlebörsen werden oft nur zum Spaß genutzt
Manche Menschen suchen bei kostenlosen Singlebörsen oder Dating-Apps einfach lockeren Kontakt, zwanglose Flirts, sexuelle Abenteuer oder vertreiben sich einfach die Zeit. Die Hälfte der registrierten Tinder-Nutzer ist aktuellen Studien zufolge noch nicht einmal Single. Das gilt ebenso bei den Apps Lovoo und Badoo. Junge Selfie-Enthusiasten nutzen diese Programme überwiegend zum Zeitvertreib oder um ihre Attraktivität zu testen. Sie wollen bewundert werden, Komplimente einheimsen und so ihr Selbstwertgefühl aufpolieren.

Wer ernsthaft auf der Suche nach einem Lebenspartner ist, könnte in diesem eher zwanglosen Ambiente tief enttäuscht werden. Singles ab 30 sind bei der kostenpflichtigen Singlebörse LoveScout24 vermutlich besser aufgehoben: Der Altersdurchschnitt liegt bei den Männern bei 37,5 Jahren, bei den Frauen bei rund 35 Jahren.

Unterschiedliches Bildungsniveau

Bei kostenlosen Singlebörsen tummelt sich ein sehr breites Publikum. Dort begegnet man Menschen mit geringem Bildungshintergrund ebenso wie durchschnittlich und überdurchschnittlich gebildeten Singles. Es kann lange dauern, bis das passende Pendant gefunden ist. Online-Partnervermittlungen sprechen hingegen überwiegend Menschen an, die an einer ernsthaften, langfristigen Partnerschaft interessiert sind. Sie bieten Singles ab 30 mit überdurchschnittlicher Bildung und höherem Einkommen ein Umfeld, indem sie weitgehend unter sich sind. Mehrheitlich handelt es sich um Akademiker und (andere) Besserverdiener. Bei Parship liegt der Akademikeranteil bei 52 %, bei ElitePartner sogar bei 68 %.

Professor Dr. Blossfeld von der Universität Bamberg erläutert, dass sich ein ähnliches Bildungsniveau günstig auf das Eingehen von Beziehungen auswirkt: „Man sucht sich jemanden, der das gleiche Intelligenzniveau hat.“ Während früher etwa die Hälfte der Männer „nach unten“ geheiratet hat, ist es heutzutage nur noch ein Fünftel. Für die Mehrheit der Frauen ist eine Heirat unter ihrem Niveau ohnehin ausgeschlossen. Fehlt der passende Partner, bleiben sie lieber allein. Das erklärt den überdurchschnittlich hohen Anteil gebildeter Frauen bei kostenpflichtigen Dating-Angeboten.

Warum sich kostenpflichtige Singlebörsen und Partnervermittlungen lohnen

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Hoher Frauenanteil

Männerüberschuss
Genervt von obszönen Nachrichten und Männerüberschuss
Die Mehrheit der Online-Dater ist männlich. Gerade bei kostenlosen Singlebörsen macht sich der Männerüberschuss deutlich bemerkbar. Das unausgewogene Geschlechterverhältnis führt dazu, dass die männlichen Mitglieder vehement um die wenigen Frauen konkurrieren. Niveaulose Anmachen und Zuschriften, die vor Rechtschreibfehlern strotzen, sind an der Tagesordnung. Für Single-Frauen ein Graus. Auf kostenfreien Seiten fühlen sie sich wie Freiwild. Aus diesem Grund tendieren viele weibliche Singles bei der Partnersuche eher zu bezahlten Dating-Lösungen. Vorteil für Männer: Die dort registrierten Damen sind keine Fake-Profile. Es handelt sich um echte Frauen, die aufrichtig an Liebe und Beziehung interessiert sind.

2

Niveau und angenehmes Umfeld

Die Hemmschwelle, einfach mal bei kostenlosen Singlebörsen reinzuschauen, ist relativ gering. Neugier ist Triebfeder Nummer Eins. Besonders bei Gratis-Dating-Apps wie Tinder sind viele Spaß-User im Alter von 18 bis 25 Jahren unterwegs. Das Aussehen steht beim „Tindern“ klar im Vordergrund. Nach dem „Hot-or-Not“-Prinzip werden Profile im Sekundentakt betrachtet, beurteilt und bewertet. Nicht jeder Single entspricht den herrschenden Schönheitsidealen. Das fordert zum Photoshoppen des eigenen Profilbildes geradezu heraus.

Hohes Niveau
Kostenpflichtige Singlebörsen bieten ein hohes Niveau
Das Niveau ist bei kostenpflichtigen Singlebörsen und Partnervermittlungen deutlich höher. Zum einen ist das dem Alter der Mitglieder geschuldet, zum anderen dem Bildungsniveau. Die Mitgliedsbeiträge haben daran selbstverständlich auch einen gewissen Anteil. Junge Leute und Spaß-User schrecken vor Beitragszahlungen zurück. Wer sich bei Parship oder ElitePartner registriert, gehört in den meisten Fällen zu den Besserverdienern. Denen wiederum fehlt für zweckfreie Flirts die Zeit. Aus diesem Grund investieren sie Geld dafür, um die Frau beziehungsweise den Mann fürs Leben zu finden. Payers aren’t players. Das Aussehen des potenziellen Partners ist auch für diese Zielgruppe zwar nicht unwichtig, spielt aber nicht die einzige zentrale Rolle. Ebenso zählen Ansichten, Einstellungen und Gemeinsamkeiten. Zumindest bei Partnervermittlungen kommen Menschen ohne Überschneidungspunkte ohnehin nicht miteinander in Kontakt.

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Zeitersparnis

Bei kostenlosen Singlebörsen gehen Alleinstehende in umfangreichen Datenbanken selbst auf die Suche nach einem passenden Partner. So viele Filtermöglichkeiten gibt es nicht, um ungeeignete Kandidaten sofort auszusortieren. Die Suche erfordert dementsprechend einen langen Atem. Durch die Vorauswahl, die kostenpflichtige Partnervermittlungen aufgrund wissenschaftlich fundierter Persönlichkeitstests vornehmen, geht die Kontaktanbahnung mit interessanten Menschen deutlich schneller und effizienter vonstatten.

Das Leistungsspektrum bei zahlungspflichtigen Anbietern ist außerdem um einiges größer. Das zeigt sich nicht nur an ausgefeilten, detaillierteren Such- und Filtermöglichkeiten. Beispielsweise bietet LoveScout24 seinen Mitgliedern immer wieder Single-Events wie Afterworks, Kinobesuche und Städtetrips im Real Live an. Dadurch ist ein fließender Übergang aus der virtuellen in die reale Welt möglich. Es kommt zeitnah zu echten Kontakten zwischen den Mitgliedern.

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Weniger Frustration

Der Frauenmangel führt bei kostenlosen Dating-Angeboten dazu, dass die wenigen weiblichen User von Nachrichten überflutet werden. Zwischen niveaulosen Sprüchen, anzüglichen Anspielungen und eindeutigen Fotos die echten Nachrichten herausfiltern zu müssen, ist Gift für die Motivation. Dazu, allen zu antworten, kommen die Frauen schon rein zeitlich bedingt nicht. Letztendlich führt das zu Frustration auf beiden Seiten: Männer haben den Eindruck, ohnehin nie eine Antwort auf ihre Bemühungen zu erhalten. Frauen sind genervt von den unqualifizierten Zuschriften, die ihnen die Lust am Dating verderben.

Bei kostenpflichtigen Partnervermittlungen wie Parship sorgt ein spezieller Algorithmus dafür, dass man als Mitglied nur passende Vorschläge erhält. Das reduziert die Zahl möglicher Kontakte für Frauen auf ein zu bewältigendes Maß. Zugleich fühlen sich Männer stärker herausgefordert, niveauvolle Texte zu verfassen, um auf sich aufmerksam zu machen.

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Online-Dating ohne störende Werbung

Auch kostenlose Singlebörsen müssen sich finanzieren. Da keine Mitgliedsbeiträge erhoben werden, ist Werbung die Haupteinnahmequelle der Betreiber. Die Seiten sind daher in der Regel vollkommen überfrachtet von kommerziellen Inhalten, was den Browser an seine Grenzen bringen und abstürzen lassen kann. Meist handelt es sich um wenig ansprechende, sexistische oder zumindest deutlich sexlastige Werbung. Ein Störfaktor beim Surfen und Stöbern. Bei Parship, ElitePartner, eDarling und anderen kostenpflichtigen Angeboten bleiben Singles davon verschont. Das zum Betreiben der Seiten notwendige Geld wird über die Mitgliedsbeiträge eingenommen.

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Sorgfältige Profilprüfung

Kostenlose Singlebörsen ziehen Betrüger und Spaß-User magnetisch an. Profilprüfungen gibt es dort nicht oder nicht in ausreichendem Maße. Manch einer hat Freude daran, online mit neuen Identitäten zu experimentieren oder anderen Räuberpistolen zu erzählen. Love-Scammer versuchen, arglosen Menschen mit rührseligen Geschichten Geld aus der Tasche zu ziehen.

Prüfung von Mitgliederprofilen
Kostenpflichtige Dating-Angebote haben Ressourcen für die Prüfung der Mitgliederprofile
Parship, LoveScout24 & Co. kosten unter anderem deshalb Geld, weil sich ein Team von geschulten Mitarbeitern um die registrierten User kümmert und genau diese Betrügereien verhindert. Neu angelegte Profile werden individuell von Menschenhand geprüft. So können die meisten Fake-Profile frühzeitig identifiziert und entfernt werden. Rutscht doch jemand durch diese Kontrolle, haben Mitglieder jederzeit die Möglichkeit, das Betreiber-Team unkompliziert zu informieren.

Premium Plus-Mitglieder können bei eDarling sogar eine Kopie ihres Personalausweises vorlegen. Dann wird ihr Profil mit einem Echtheitssiegel ausgestattet, was suchenden Singles unmissverständlich die Sicherheit gibt, dass diese Person auch wirklich existiert.

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Viele neue Mitglieder dank Werbung

Ein Teil der Einnahmen, die bei kostenpflichtigen Premiumdiensten wie Parship, ElitePartner und eDarling durch die Mitgliedsbeiträge zustande kommen, wird in Marketingmaßnahmen investiert. Das erhöht zum einen die Akzeptanz von Online-Dating in der Öffentlichkeit. Zum anderen sorgen TV-Werbung, Plakate und Anzeigenwerbung dafür, dass viele Singles auf die Dating-Plattformen aufmerksam werden. So werden regelmäßig neue Mitglieder gewonnen. Das sorgt für Aktivität in der Community.

Jost Schwaner, Geschäftsführer von ElitePartner, verriet, dass sich die Marketingausgaben von ElitePartner im Jahr 2013 bereits auf 80 Millionen Euro beliefen. Zwei Drittel der Marketingetats flossen ins Werbefernsehen. Singlebörsen und Partnervermittlungen investieren laut Wirtschaftswoche mittlerweile immerhin 15 – 30 Millionen Euro jährlich in TV-Werbung. Während des Super Bowl-Endspiels 2018 zwischen Philadelphia und New England wurden insgesamt 19 Werbeblöcke gezeigt. Parship nutzte das Sportevent für eine Werbeoffensive: 38 Werbespots von jeweils sieben Sekunden Länge wurden eingeblendet. Laut Marketingchef Herberg Murschenhofer kostete diese Aktion 244.000 Euro Brutto.

Diese Möglichkeit haben kostenlose Singlebörsen nicht. Ohne verlässliche Geldeingänge können sie nicht aktiv werben, um neue Mitglieder zu gewinnen.

8

Keine Animateure

Um den Männerüberschuss bei kostenlosen Singlebörsen auszugleichen, werden häufig von den Betreibern selbst Animateure beschäftigt. Diese legen sich zumeist weibliche Fake-Profile an und flirten als vermeintliche Frauen mit männlichen Singles. Über diese Praxis sind sich vermutlich die wenigsten echten Online-Dater bewusst. Ein Blick in die AGB der jeweiligen Singlebörse kann Aufschluss darüber geben, ob solche Mitarbeiter im Auftrag des Anbieters tätig sind. Nicht selten werden die Singles, die kostenfreie Dating-Apps oder Gratis-Singlebörsen favorisieren, von Fake-Profilen zu kostenpflichtigen Angeboten verführt. Oder konkurrierende Unternehmen ergreifen die Chance, Mitglieder mithilfe von Fake-Profilen abzuwerben und zu ihren eigenen Angeboten zu locken. Beißt der männliche Single an und willigt in einen Vertrag ein, verschwindet seine vorher so gesprächige Chatpartnerin in der Regel auf Nimmerwiedersehen.

Derartige Praktiken müssen bei Parship, ElitePartner und eDarling nicht befürchtet werden. Anfallende Unkosten werden bei seriösen Unternehmen durch die Mitgliedsbeiträge gedeckt. Singles können davon ausgehen, dass ihre Kontakte echt sind.

9

Keine Karteileichen

Bei kostenlosen Singlebörsen kümmert sich häufig niemand um die Pflege der Datenbank. Etliche User sind seit Jahren dort registriert, teilweise sogar mehrfach, aber überhaupt nicht aktiv. Das bedeutet, dass die Singlebörse zwar auf dem Papier mit beeindruckend hohen Mitgliederzahlen glänzt. In Wirklichkeit sind diese Menschen zum Chatten und Austauschen jedoch überhaupt nicht verfügbar. Das führt möglicherweise dazu, dass Singles kurz nach der Anmeldung enttäuscht wieder verschwinden – und selbst zu Karteileichen werden.

Bei kostenpflichtigen Angeboten sorgen die Mitarbeiter dafür, dass inaktive Mitglieder nach einer bestimmten Zeit nicht mehr in den Kontaktvorschlägen auftauchen. Die Kontaktgarantie, die Parship und ElitePartner gewähren, verspricht, dass jedes Premiummitglied tatsächlich mit anderen Singles in Kontakt kommt.

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Datenschutz

Jüngere User legen auf Datenschutz weniger Wert. Dementsprechend sind viele Dating-Apps, die sich an eine junge Zielgruppe richten, und etliche kostenlose Singlebörsen sehr unsicher. Sicherheitslücken ermöglichen etwa eine genaue Lokalisierung der Nutzer. Manchmal werden Daten sogar vollkommen unverschlüsselt übertragen. Das öffnet Hackern Tür und Tor.

Parship bietet nach eigener Aussage „ein intelligentes Nachrichtensystem für die sichere Kommunikation der Mitglieder“. Fotos können nicht von jedem Mitglied eingesehen werden. Sie müssen erst freigegeben werden. Das ermöglicht eine gewisse Kontrolle: Der suchende Single selbst entscheidet, wem er sein Bild zugänglich macht und wem nicht. Sowohl Parship als auch ElitePartner und eDarling sind 128bit SSL-verschlüsselt. Außerdem werden die Adressen der Nutzer den Plattformen zufolge weder weiterverkauft noch an Dritte weitergegeben. Etwas, was bei kostenfreien Angeboten nicht als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden kann.

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Kundenservice

Bei Fragen und Problemen ist in kostenlosen Singlebörsen selten ein konkreter Ansprechpartner vorhanden. Der Kundenservice ist – wenn er denn existiert – auf ein Minimum beschränkt. Auf persönliche Unterstützung kann hier nicht vertraut werden.

Bei kostenpflichtigen Angeboten wird auf Kundenfreundlichkeit und Hilfsangebote in aller Regel sehr viel Wert gelegt. Schließlich ist es das Ziel der Dating-Angebote, Alleinstehende bei der Partnersuche bestmöglich zu unterstützen. Eine eventuelle Unzufriedenheit der Mitglieder mit dem Service würde nicht nur Vertragskündigungen nach sich ziehen. Öffentliches, negatives Feedback könnte dem Ansehen des Anbieters langfristig schaden. Dementsprechend sind die Mitarbeiter um ihre Mitglieder überaus bemüht.

Nachteile von kostenlosen Singlebörsen auf einen Blick

  • Unausgewogenes Geschlechterverhältnis, Männerüberschuss
  • Niedriges Gesprächsniveau
  • Viele Spaß-User, die nur ihren Marktwert testen wollen
  • Eine ernsthafte Partnerschaft suchen nur die wenigsten Mitglieder
  • Störende Werbeflut
  • Erhöhte Gefahr von Fake-Profilen, die vor allem männlichen Singles falsche Tatsachen vorgaukeln
  • Karteileichen vertuschen geringe Kontaktmöglichkeiten unter den Mitgliedern von Singlebörsen
  • Wenig Datenschutz
  • In der Regel keine zuverlässig funktionierende Kundenbetreuung

Fazit: Hohe Erfolgsquoten & guter Service bei kostenpflichtigen Angeboten

Alles in allem lohnen sich bezahlte Online-Partnervermittlungen und Singlebörsen vor allem für Singles mit ernsthaften Absichten. Wer wirklich einen Lebenspartner sucht, ist dort in der Regel besser aufgehoben. Für die verlangten Mitgliedsbeiträge werden ein umfangreicher Service, ein sicheres und niveauvolles Umfeld sowie eine exklusive Community geboten. Versteckte Abzocke gibt es nicht. Wer die AGB sorgfältig durchgeht, weiß genau, worauf er sich einlässt.

Erfolgsquote
Hohe Erfolgsquote bei Parship & Co.
Die Erfolgsquoten sind insbesondere bei Online-Partnervermittlungen beeindruckend: Im Dezember 2017 verzeichnete beispielsweise der Spitzenreiter Parship rund 5.400.000 echte Mitglieder allein in Deutschland. Für durchschnittlich 38 % der Singles verläuft die Partnersuche auf Parship erfolgreich. Bei ElitePartner und eDarling sind es angeblich sogar über 40 %, die einen neuen Partner finden. Kontakte entstehen zwischen Menschen mit ähnlichen Wünschen, Erwartungen und Voraussetzungen. Je höher die Übereinstimmungen, desto größer die Chance, dass es zwischen zwei Menschen funkt. Für Singles sind die Gebühren also eine mehr als lohnende Investition.

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Für wen sich kostenlose Singlebörsen trotzdem lohnen

Kurz gesagt: Es kommt auf die eigenen Wünsche und Absichten an. Stehen beim Online-Dating Spaß und lockere Flirts im Vordergrund, spricht nichts dagegen, eine kostenlose Singlebörse auszuprobieren.

  • Für erste Erfahrungen in der Welt des Online-Datings
  • Bei Abneigung gegen Persönlichkeitstests
  • Wenn Werbung nicht stört
  • Bei Lust auf unkomplizierte Flirts und lockere Gespräche
  • Wenn Spaß am Austausch im Vordergrund steht
  • Falls Nachrichtenberge nicht als abschreckend empfunden werden
  • Wenn eine ernsthafte Partnerschaft nicht unbedingt angestrebt wird
  • Bei Interesse an Seitensprung, Cyber-Sex und Casual-Dating
  • Wenn sexy Talk mit Fake-Frauen willkommen ist
  • Falls das Bedürfnis nach Service und Sicherheit gering ausgeprägt ist
  • Wenn Zeit keine Rolle spielt

Es gibt durchaus Menschen, die bei einer kostenlosen Singlebörse die große Liebe gefunden haben. Allerdings gehört dazu neben Ausdauer auch eine gehörige Portion Glück.

Bekannte kostenlose Singlebörsen im Test

Finya

www.finya.de

Finya
Die Startseite von Finya überzeugt mit modernem Design
Bei Finya handelt es sich um die wohl bekannteste und größte vollständig kostenlose Singlebörse. Das Unternehmen aus Hamburg wurde bereits 2001 gegründet und kann sich somit auf 17 Jahre Erfahrung im Bereich Online-Dating berufen. Nach eigenen Angaben haben sich bis heute mehr als 3,2 Millionen Mitglieder bei Finya angemeldet. Die Finanzierung des Dienstes erfolgt dabei ausschließlich über Werbung. Alle Funktionen sind für die Mitglieder dauerhaft kostenlos. In den vergangenen Jahren erhielt Finya viele Gütesiegel und Auszeichnungen, unter anderem von FOCUS („Top Seriosität“, FOCUS 27/16) und netzwelt.de („Testsieger“ im Vergleich Partnerbörsen, 11/2017).

Vorteile

  • Einfache und schnelle Registrierung, auch per Facebook möglich
  • Alle Funktionen vollständig und dauerhaft kostenlos
  • Sehr detaillierte Such- und Filterfunktion
  • Schlichtes, aber übersichtliches Design

Nachteile

  • Extrem viele störende Werbebanner
  • Viele inaktive Mitglieder
  • Viele Mitglieder ohne Angaben im Profil
  • Zahlreiche entdeckte Fake-Profile
  • Keine „richtige“ Mobile-App für Android/iOS verfügbar

Aktuell handelt es sich bei Finya um die einzige ernstzunehmende Singlebörse Deutschlands, bei der wirklich alle Funktionen komplett kostenlos sind. Zwar existieren unzählige weitere kostenlose Singlebörsen, doch verfügen diese nur über sehr wenige Mitglieder oder sind regional auf Bundesländer/Städte spezialisiert. Die Chancen, bei solchen unbekannten Singlebörsen einen Partner zu finden, sind als äußerst gering einzustufen.

Tipp:
In unserer schnell wachsenden Single-Gruppe auf Facebook lässt es sich auch prima kostenlos flirten!
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Bildnachweise
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