Tinder
Tinder - Mehr Erfolg und Matches mit unseren Tipps
Ratgeber

Tinder – Der ultimative Ratgeber für mehr Matches und Erfolg

Heute schon getindert? Wer an Dating denkt, kommt an Tinder nicht vorbei. Doch warum ist die Dating-App so beliebt? Weil sie Spaß macht und funktioniert. Zumindest dann, wenn man alles richtig macht. Wir verraten die besten Tipps und Geheimnisse für mehr Erfolg und Matches bei Tinder und zeigen, welche Fehler man unbedingt vermeiden sollte.

Tinder ist die wohl bekannteste und beliebteste Dating-App überhaupt. Wenn man es richtig anstellt, findet man bei Tinder genau das, wonach man sucht: Lockere Flirts, Sex, die große Liebe? Alles ist möglich. Unser Ratgeber richtet sich sowohl an Neueinsteiger als auch an fortgeschrittene Nutzer, die mit ihrem bisherigen Erfolg bei Tinder unzufrieden sind. Wir empfehlen, den Ratgeber vollständig zu lesen und alle Tipps umzusetzen. Es lohnt sich!

Was ist Tinder?

Die Dating-App richtet sich überwiegend an Frauen und Männer zwischen 18 und 35. Weltweit suchen 50 Millionen Mitglieder bei Tinder nach Kontakten, Sex und Liebe, darunter mehr als vier Millionen Deutsche. Vor allem steht Tinder für unkompliziertes Flirten, Spaß, Abenteuer und Selbstfindung der Generation Smartphone. Damit trifft die App den Nerv der Zeit. Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass Tinder eine reine Sex-App sei. Stimmt nicht, wie eine repräsentative Studie der Finanzseite LendEdu zeigt: Nur 22 % der Nutzer sind auf One-Night-Stands aus. Die Mehrheit ist einfach neugierig, sucht nach Freundschaften und ist prinzipiell offen für alles.

Frauen auf Tinder
Auch Frauen lieben Tinder
Was Tinder positiv von anderen Dating-Apps abhebt? Einfache Bedienung, unglaublich viele Nutzer und der hohe Spaßfaktor. Die Anmeldung bei Tinder geht schnell und ist unkompliziert. Und statt sich wie bei einer Singlebörse mit unzähligen Filtern durch vollgestopfte Datenbanken wühlen zu müssen, sehen Tinder-Nutzer interessante Singles in ihrer direkten Umgebung. Der nächste potenzielle Flirtpartner lebt gewissermaßen um die Ecke: Er besucht vielleicht dieselbe Universität, geht in dieselben Clubs oder wohnt sogar nur einige Straßen weiter. Der regionale Dating-Fokus erleichtert spontane Treffen. Ein gewisser Nachteil: Eventuell erkennt man Nachbarn, Freunde und Kommilitonen wieder. Oder man wird eben von ihnen erkannt. Es ist zwar (fast) jeder am Tindern, aber niemand gibt es gerne zu.

Tinder – Vom Startup zum millionenschweren Unternehmen

Ursprünglich hieß Tinder „Match Box“. Den beiden Gründern Justin Mateen und Sean Rad gelang der Launch mit finanzieller Unterstützung des US-Investors IAC. Dieser war allerdings auch in der Partnervermittlungs-Plattform Match.com involviert. Vermutlich wollte man Ärger wegen der Namensähnlichkeit oder Markenrechtsproblemen (die bekannten Spielzeugautos) von vornherein vermeiden. Also wurde die App des jungen Startups kurzerhand in „Tinder“, auf Deutsch „Zunder“, umbenannt. Das Logo zeigt eine lodernde Flamme, ein Symbol für die sich entfachende Liebe und Leidenschaft.

Zuerst wurde Tinder auf dem Campus der University of Southern California vorgestellt und verbreitet. Damit trat die App ihren unaufhaltsamen Siegeszug rund um den Globus an. Heute ist Tinder Teil der texanischen Match Group, zu der zahlreiche weitere Dating-Plattformen und Apps gehören wie OKCupid, Plenty of Fish, Meetic (neu.de, LoveScout24), OurTime (für die Partnersuche ab 50), BlackPeopleMeet (für Afroamerikaner) und Chispa (für Latinos).

An den Erfolg von Tinder reicht allerdings keines der anderen Dating-Formate heran. Satte zwei Milliarden Aufrufe verzeichnet Tinder pro Tag. Die Flirt-App ist in mehr als 190 Ländern vertreten und erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 800 Millionen Dollar.

Wie funktioniert Tinder?

Das Prinzip von Tinder ist einfach: Man bekommt nacheinander Fotos von anderen Nutzern aus der näheren Umgebung gezeigt und entscheidet per Wischbewegung (auf Englisch: Swipe), ob einem die Person optisch gefällt oder nicht. Wer gefällt, wird nach rechts gewischt. Wer nicht ins eigene Beuteschema passt, nach links. Letztere werden danach (vorerst) nicht wieder angezeigt.

Wenn zwei Tinder-Nutzer sich gegenseitig positiv bewerten und ihr Foto nach rechts swipen, entsteht ein Match. Erst danach können die beiden Nutzer per Chat miteinander Kontakt aufnehmen und sich persönliche Nachrichten schreiben. Das verhindert, dass man seine Zeit mit Menschen verschwendet, die wegen fehlendem Sex-Appeal sowieso nicht für ein Date infrage kämen. Allerdings sind nicht alle Nutzer wirklich single: Rund 41 % befinden sich in Partnerschaften, 30 % davon sind sogar verheiratet (Quelle, 2015). Manche testen mit Tinder einfach ihren „Marktwert“. Andere haben Spaß am Flirten, vertreiben sich die Zeit oder nutzen die Dating-App für unkomplizierte Sex-Dates.

Tinder Symbole: Spielerisch von Flirt zu Flirt

Tinder Symbole Tinder ist sehr übersichtlich. Das Interface mit seinen farbigen Symbolen wirkt simpel, aber einladend. Auch aus psychologischer Sicht ist es interessant: Es sieht nicht nur so aus, sondern es fühlt sich auch fast wie ein Spiel an, die anderen Nutzer per Swipe als „hot“ oder „not“ zu bewerten. Man sitzt am „Machthebel“ und kann per Swipe oder Fingertipp spielend leicht und vor allem blitzschnell selektieren, wen man gut findet und wen nicht. Am oberen Bildrand gelangen wir mit dem linken Button schnell zum eigenen Profil, wo wir Bilder einstellen/tauschen, unsere Sucheinstellungen (Altersbereich, maximale Entfernung) verändern oder einen Profiltext verfassen können. Der Schalter in der Mitte bringt uns zu den eigentlichen Bildern der anderen Nutzer oder zeigt uns wahlweise sog. „Top-Picks“ (Täglich empfohlene Profile). Rechts daneben sieht man prominent dargestellt, wie viele „Likes“ man selbst schon erhalten hat. Der Button oben rechts bringt uns zu den Nachrichten und zum Feed. Für die eigentlichen Symbole am unteren Bildrand hier eine kurze Erklärung ihrer Bedeutung und Funktion:

  • Rotes Kreuz (entspricht Links-Swipe): Dislike / Gefällt mir nicht. Ein Date kommt nicht infrage.
  • Grünes Herz (entspricht Rechts-Swipe): Like / Gefällt mir. Ein Date ist vorstellbar.
  • Blauer Stern: Super-Like / Gefällt mir unglaublich gut. Das Kennenlernen dieser Person ist ein Muss.
  • Lila Blitz: Boost Funktion. Damit wird das eigene Profil 30 Minuten lang besonders hervorgehoben. (nur bei Tinder Plus und Tinder Gold)
  • Gelber Pfeil: Macht die letzte Wischgeste rückgängig (nur bei Tinder Plus und Tinder Gold)

Super-Like

Wer die kostenlose Version von Tinder nutzt, kann pro Tag einen sogenannten „Super-Like“ vergeben. Und zwar an die schönste Person, die einem an diesem Tag begegnet. Dementsprechend ist ein Super-Like ein großes Kompliment. Hierfür wird nicht nach rechts gewischt, sondern nach oben. Als Alternative kann auf ein blaues, sternförmiges Symbol getippt werden. Bei einem Match wird derjenige, der den Super-Like vergeben hat, in einer anderen Chat-Liste und mit einer blauen Markierung angezeigt. Beste Voraussetzungen für ein Date!

Abonnenten der kostenpflichtigen Tinder Gold- oder Tinder Plus-Abonnements können pro Tag bis zu fünf Super-Likes vergeben. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Super-Likes über die App einzeln oder im Paket zu kaufen. Diese Kaufoption für Super-Likes erscheint, wenn man einen Super-Like vergeben möchte, die mögliche Anzahl aber bereits aufgebraucht ist.

Boost-Funktion

Bei Aktivierung des Boosts wird das eigene Profil anderen Nutzern in der Umgebung 30 Minuten lang als „Top-Profil“ angezeigt. Tinder verspricht durch den Boost 10 x mehr Ansichten. Warum das ein Vorteil ist? Es steigert die Chancen auf ein Match. Wer Tinder Plus oder Tinder Gold nutzt, kann sich einmal pro Monat ohne zusätzliche Kosten damit im Foto-Stapel nach oben katapultieren. Für Nutzer der Basisversion ist die Boost-Funktion kostenpflichtig. Je mehr Boosts gekauft werden, desto niedriger fällt der Preis pro Boost aus.

Top-Picks

Bei den „Top-Picks“ handelt es sich um eine noch recht neue Funktion. Tinder stellt hier täglich eine Auswahl von besonders attraktiven und beliebten Profilen bereit, die angeblich zudem aufgrund der persönlichen Swipe-Vorlieben und Gewohnheiten „rausgepickt“ werden. Man bekommt hier also teilweise Profile angezeigt, die man (z. B. aufgrund eines geringen Rankings) im üblichen Stapel gar nicht erst findet. Selbstverständlich dient der Einblick in „Top-Picks“ in erster Linie dazu, dem Nutzer die kostenpflichtige Tinder Gold Version schmackhaft zu machen. Grundsätzlich kann jeder Tinder-Nutzer nur einen täglichen Top-Pick wählen, allerdings ist die Auswahl der Top-Picks bei Tinder Gold deutlich umfangreicher und es werden viel mehr Profile angezeigt. Als Gold-Mitglied kann man auf Wunsch zusätzliche Top-Picks kostenpflichtig erwerben.

Tinder Algorithmus

Tinder Algorithmus
Tinder Algorithmus – Vieles ist geheim
Was viele Nutzer von Tinder nicht wissen: Welche Profile angezeigt werden, ist kein Zufall. Das entscheidet der Tinder Match-Making Algorithmus, um den sich viele Mythen ranken. Ein Teil davon war lange Zeit der sogenannte Elo-Score, ein Rang, den jeder User zugewiesen bekam. Laut Tinder spielt er seit März 2019 angeblich (fast) keine Rolle mehr. Als Dating-App verfolgt Tinder das Ziel, möglichst passende Menschen zusammenzubringen. Aus diesem Grund werden die Nutzerdaten gesammelt, verglichen und ausgewertet. Offiziell ist nach wie vor nicht bis ins letzte Detail bekannt, wie der Tinder-Algorithmus genau funktioniert. Tinder zufolge spielen die Hautfarbe und das Einkommen beim Matching keine Rolle. Im Vordergrund steht laut Aussage des Unternehmens die eigene Aktivität innerhalb der App. Tinder will Menschen verbinden, die ein ähnliches Aktivitätslevel haben und zur gleichen Zeit online sind. Oder anders: Mit der eigenen Aktivität, dem Swipen und Schreiben von Nachrichten, trägt man zum kleinen Teil zur Attraktivität der Dating-App bei. Vielleicht wird dies von Tinder belohnt?

Elo-Score

Bisher entschied der Elo-Score über zwei Dinge:

  1. Welchen Personen das eigene Profil angezeigt wurde und
  2. an welcher Stelle das eigene Profil erschien (weiter vorne im Stapel oder weiter hinten)

Tinder selbst bewertet seine User und stuft sie als „hot or not“ ein. Dabei ist allerdings nicht nur das Aussehen entscheidend. Was sich geändert hat, ist, dass der Fokus nun stärker auf der eigenen Aktivität und dem Einsatz von Boosts und Super-Likes liegt. Ein cleverer Schachzug! Das Unternehmen verdient nur, wenn die Nutzer sich möglichst lange auf der Plattform aufhalten. Wer wirklich durch Super-Likes und Boosts für mehr Aufmerksamkeit sorgen will, muss über kurz oder lang den kostenfreien Basis-Account gegen die kostenpflichtigen Angebote Tinder Plus und Tinder Gold eintauschen. Darauf kommen wir gleich zurück!

Tinder veröffentlichte am 15.03.2019:

„Wir sind heutzutage nicht auf Elo angewiesen — aber es ist immer noch wichtig für uns, beide Seiten zu berücksichtigen, die Profile liken, um ein Match zu bilden. Unser aktuelles System passt die potenziellen Matches jedes Mal an, wenn dein Profil nach links oder rechts geswipt wird. Jegliche Änderungen in der Reihenfolge deiner potenziellen Matches werden innerhalb von 24 Stunden berücksichtigt.“

Soso… Klingt, als bliebe (fast) alles beim Alten. Wir gehen davon aus, dass der Elo-Score nach wie vor eine entscheidende Rolle spielt, zumindest in Ballungsgebieten, wo zwangsläufig sehr viele Menschen Tinder nutzen. Hier bleibt es fast nicht aus, die Attraktivität der einzelnen Nutzer beim Algorithmus stärker zu gewichten, als in ländlichen Regionen mit deutlich weniger Tinder-Nutzern. Unsere Tests zeigten, dass man in weniger frequentierten Regionen grundsätzlich alle Nutzer angezeigt bekommt, unabhängig ihrer Attraktivität. Alles andere wäre auch kontraproduktiv.

Das Nutzerverhalten entscheidet heute aber wohl noch mehr darüber, wie lukrativ man für das Unternehmen ist. Man könnte fast sagen: Belohnt wird, wer andere Nutzer zieht, hält oder Geld bringt.

Welches Verhalten den Elo-Score (SEHR wahrscheinlich) beeinflusst:

  • Swipe-Verhalten: Wer unkritisch alles nach rechts durchwinkt, gilt als anspruchslos. Dementsprechend bekommt er als Quittung überwiegend Tinder-Profile gezeigt, die das Gleiche machen. User, die Tinder gezielt nutzen, frustriert dieses Verhalten. Es führt zu Enttäuschung und möglicherweise zur Löschung oder dem Wechsel der Dating-App. Um das zu verhindern, trennt Tinder die Nutzergruppen in „Winners and Losers“.
  • Likes und Super-Likes: Die Anzahl der grünen Herzen und blauen Sterne, die man von anderen erhält, spiegelt, wie beliebt man in der Tinder-Community ist. Dabei zählen Likes und Super-Likes von Mitgliedern mit hohem Beliebtheitsgrad mehr als von Mitgliedern mit niedrigem Rang. Attraktive Menschen ziehen andere attraktive Menschen an. Nur das bringt der App Zulauf und Wachstum.
  • Profil: Ausgefüllte Profile mit qualitativ ansprechenden Fotos, Biografie und Verbindungen zu Instagram und Spotify ranken höher. Unvollständige Profile und solche mit unpassenden Bildern oder Sprachmustern werden abgestraft. Besonders, wenn sie von weiblichen Usern wegen unpassendem Verhalten gemeldet werden. Grund dafür ist, dass Frauen nicht die Lust am Chatten und Flirten auf Tinder verlieren dürfen. Kehren sie der App den Rücken, sind auch die Männer weg. Ohne zufriedene Nutzer kein profitables Unternehmen.
  • Kontaktaufnahme: Besonders bei Männern spielt es eine Rolle, wie schnell und ob sie im Falle eines Matches Kontakt aufnehmen. Wer nicht reagiert, riskiert, in der Gunst von Tinder weiter abzusinken. Denn dieses Verhalten frustriert weibliche Mitglieder. Und Tinder tut alles, um die Frauen bei der Stange zu halten.

Die Elo-Zahl ist übrigens ein Begriff, der aus dem Schachspiel stammt. Je stärker der Spieler, desto höher sein Rang. Bei Tinder gilt: Als attraktiv eingestufte Nutzer bekommen auch attraktive Profile gezeigt. Es lohnt sich also, sich bei der App beliebt zu machen – denn das führt zu attraktiveren Matches (in jeder Hinsicht).

Ein Beispiel:

Daniel ist neu bei Tinder. Um schnell möglichst viele Matches zu haben, swiped er wahllos alle Frauen nach rechts. Damit verrät er, dass er keine hohen Ansprüche an mögliche Kontakte stellt. Scheinbar ist ihm jede Dame als mögliche Flirtpartnerin recht. Das führt dazu, dass Daniel besonders beliebte, attraktive Tinder-Nutzerinnen nicht mehr zu sehen bekommt. Entstehen Matches mit den Frauen, die er nach rechts gewischt hat, ist zwar im ersten Moment die Freude groß. Bei näherem Hinsehen stellt er allerdings fest, dass die Frauen ihm optisch überhaupt nicht gefallen. Also ist er nicht besonders motiviert, überhaupt mit ihnen in Kontakt zu treten. Er reagiert nicht, sondern hofft auf „bessere“ Vorschläge. Seine Inaktivität zieht seinen Beliebtheitswert bei Tinder allerdings noch weiter runter, denn er frustriert und enttäuscht die weiblichen Mitglieder der Community. Dementsprechend bekommt er noch weniger Kontakte angezeigt. Er hat sein Tinder-Profil bzw. seinen internen Elo-Score ruiniert.

Um seine Beliebtheit, also sein internes Ranking zu verbessern und sein Profil zu pushen, hat Daniel mehrere Möglichkeiten:

  • Er kann in Tinder Plus oder Tinder Gold investieren.
  • Die Boost-Funktion hilft, das Profil kurzzeitig bevorzugt anzeigen zu lassen.
  • Außerdem hilft es, das Swipe-Verhalten zu verändern, wählerischer beim Liken zu sein und möglichst viel Zeit in der App zu verbringen.

Von heute auf morgen verbessert sich Daniels Rang allerdings nicht. Hier ist Geduld gefragt.

Wenn er weder Zeit noch Geld investieren will, bleibt ihm nur eine Möglichkeit: Den Tinder-Account löschen und noch einmal ganz von vorne anfangen. Damit der Neustart auch wirklich gelingt, geben wir weiter unten wichtige „Tinder Tipps für Männer“.

Tinder ohne Facebook?

Keine Frage, am schnellsten geht eine Anmeldung bei Tinder durch eine Verknüpfung mit dem eigenen Facebook-Account. Die App holt sich die persönlichen Daten und der Anmeldeprozess ist im Nullkommanichts abgeschlossen. Das ist zwar komfortabel, allerdings gibt es bei dieser Methode etliche Nachteile:

Keine Optimierung für Online-Dating

Das echte Facebook-Profil ist vermutlich nicht für Online-Dating optimiert. Stichwort: Fotos. Hier muss unter Umständen nachgebessert werden. Nicht jedes spontan aufgenommene Selfie ist für Tinder geeignet. Auch Familienfotos haben bei Tinder nichts zu suchen.

Wer trotzdem seinen echten persönlichen Account nutzen möchte, sollte sich bei Facebook einen separaten Ordner für Tinder-Fotos anlegen und diesen auf „privat“ stellen. Dann sehen zumindest Facebook-Freunde und Familie nicht, mit welchen Aufnahmen man sich ins Dating-Abenteuer stürzt. Auch das Risiko, auf Aufnahmen erkannt zu werden, ist dadurch kleiner.

Was sich jeder bewusst machen sollte:

  • Das Tindern ist bei einer Verknüpfung mit dem echten Facebook-Account weder anonym noch pseudonym möglich.
  • Bestimmte Informationen (Likes, Lieblingsfilme, Kontakte in der Freundesliste) teilt man mit vollkommen Unbekannten.

Kein Schutz der persönlichen Daten

Wer seine Daten über Facebook freigibt, um zu tindern, bespricht sein Intimleben nicht nur mit den eigenen Matches, sondern vor allem mit der App selbst. Tinder sammelt sämtliche Daten: Jeder Swipe, jeder Kontakt, jeder Chat, alles wird akribisch aufbewahrt. Über Jahre. Als die französische Journalistin Judith Duportail das Unternehmen aufforderte, die über sie erfassten Daten herauszugeben, bekam sie einen 800 Seiten starken Wälzer zurück. Ein Hacker hätte auf einen Schlag detailliertes Hintergrundwissen über das Liebesleben, sexuelle Wünsche, Fehler und Fehltritte von 50 Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Und nicht nur darauf: Tinder speichert zusätzlich Informationen über vergebene Likes auf Facebook, die Bilder auf Instagram und die Songs von Spotify.

Tinder erklärt dazu in seinen Datenschutzbestimmungen: „Obwohl wir Schritte zum Schutz Ihrer Informationen unternehmen, versprechen wir, wie alle Technologieunternehmen, nicht, dass Ihre persönlichen Informationen immer sicher bleiben werden, und Sie sollten dies auch nicht erwarten.“

Einen separaten Facebook-Account zum Flirten anlegen

Die gute Nachricht: Der private Facebook-Account ist zum Tindern kein Muss. Es gibt andere Möglichkeiten:

  • Neue Nutzer melden sich mit einem zweiten Facebook-Account und neuer Handynummer auf Tinder an.
  • Nutzer verzichten auf die Verbindung mit Facebook und registrieren sich nur über eine neue Handynummer. Eine Wegwerf-Nummer reicht hierfür nicht: Nach der Account-Erstellung wird ein Verifizierungscode per SMS verschickt. Komplett Facebook-frei ist auch diese Variante nicht: Der Anmeldeprozess funktioniert über das Facebook-Tool „Account Kit“. Die angegebene Telefonnummer wird also in jedem Fall von Facebook gespeichert.

Tinder Profil

Immerhin einen Vorteil gibt es durch die Verknüpfung mit Facebook: Das Profil wird automatisch mit Fotos, dem eigenen Vornamen, Alter, Beruf und Standort gefüllt. Gemeinsame Freunde und Gefällt-mir-Angaben sind ebenfalls direkt im Profil einsehbar. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen „Über mich“-Text einzustellen. Nicht alle Nutzer machen davon Gebrauch. Dabei bedeutet ein ausgefülltes Profil etliche Vorteile: Der Elo-Score steigt. Und auf andere Tinder-User wirkt das Profil dadurch interessanter und echter. Wer die Dienste Instagram und Spotify mit dem Tinder-Profil verbindet, kann seine Fotosammlung und Lieblingssongs präsentieren. Im Falle eines Matches bedeutet das reichlich Gesprächsstoff. Weitere Tipps zur Gestaltung des Profils weiter unten bei den Tinder Tipps.

Match bei Tinder – Anschreiben?

Bei einem Match sollten Männer nicht zu lange warten, sondern aktiv werden. Frauen erwarten, dass die Initiative vom Mann ausgeht. Wer zu viel Zeit verstreichen lässt, signalisiert mangelndes Interesse (Nicht vergessen: Komplett auf eine Kontaktaufnahme zu verzichten, wirkt sich negativ auf den Elo-Score aus und die Beliebtheit bei Tinder sinkt in den Keller. Das Unternehmen braucht glückliche Frauen!).

Die erste Nachricht sollte durch Kreativität und Witz überzeugen. Ein einfaches „Hi“, „Hey“, „Hallo“, „Wie geht’s“, „Wie läuft’s?“, „Was machst du gerade?“ und ähnliche nichtssagende Floskeln reichen zur Kontaktaufnahme nicht. Daraus entstehen keine Gespräche. Wer möchte, dass eine Antwort kommt, sollte sich etwas einigermaßen Originelles einfallen lassen. Frauen mögen keine Langweiler.

Tipps zum Anschreiben bei Tinder:

  • Etwas Überraschendes schreiben: Angenommen, eines ihrer Fotos zeigt sie in einer Karaoke-Bar. Dann ist die Frage: „Welches Duett würdest du mit mir singen?“ besser als „Singst du gern?“ (Was offensichtlich ist.) Vielleicht steht sie in einer Aufnahme vor dem Taj Mahal. Dann führt die Frage: „Was hat dich in Indien am meisten beeindruckt?“ weiter als „Wann warst du denn in Indien?“
  • Ihr etwas unterstellen: „Du siehst aus wie eine Chemie-Studentin!“
  • Besser offene Fragen als geschlossene Fragen stellen: Ja- / Nein-Antworten bringen keinen Schritt weiter. Wenn sie ins Reden kommt, entsteht Verbundenheit. Sonst nicht.

Der Kanadier Joe Bagel ist auf Tinder erfolgreich, weil er sich kleine Gedichte rund um den Namen seiner Match-Partnerin ausdenkt. Angeblich reagieren darauf bis zu 95 % der angeschriebenen Frauen positiv. Männer, denen diese Kreativität nicht gegeben ist, können zumindest Standard-Fehler vermeiden:

  • Komplimente zum Aussehen: „Du hast schöne Augen“. Ist das der Fall, hat sie das schon 1000mal gehört.
  • „Copy & Paste“-Nachrichten: Der fehlende Bezug zum eigenen Profil fällt Frauen sofort auf. Besonders, falls sie darin eine Frage stellen.
  • Zu viele Emojis und Satzzeichen: Das wirkt unmännlich und bedürftig.
  • Anmachsprüche: „Ich glaube, es ist ein Engel vom Himmel gefallen.“ Das ist kein Kompliment, sondern ein Brechmittel.
  • Sexuell Anzügliches: *zensiert*
  • Rechtschreibfehler: „Hallo Lilli, wie feht es dir?“ Der Einsteiger ist sowieso unoriginell. Mit Rechtschreibfehler dazu, ein doppeltes No-Go.
  • Romane: Eine kurze, interessante Nachricht genügt. Was bei der „Über mich“-Botschaft zutrifft, gilt auch für die erste Nachricht: Niemand möchte an dieser Stelle die gesamte Biografie inklusive Sehnsüchte, Beziehungswünsche und Vorstellungen lesen.
  • Sex-Angebote: Das törnt selbst die Frauen ab, die nach Sex-Abenteuern suchen. Etwas mehr Subtilität bitte!

Mehr zum Thema: Tipps für die erste Nachricht beim Online-Dating

Ist Tinder kostenlos?

In der Basis-Version ist Tinder komplett kostenlos. Die App lässt sich gratis für iOS und Android herunterladen. In den meisten Fällen reicht die Gratis-Version zum Flirten und Daten vollkommen aus. Noch zumindest.

Die kostenlose Version von Tinder hat allerdings gewisse Nachteile:

  • Begrenzte Reichweite: Es ist nur möglich andere Tinder-Nutzer im Umkreis von 160 km kennenzulernen.
  • Keine Swipe-Korrektur möglich: Die eigenen Swipes lassen sich nicht zurücknehmen. Beim Tindern passiert es mitunter, dass man unpassende Profile zügig nach links wischt – und zack hat man versehentlich zwischen all den Nieten einen potenziellen Kandidaten mit entfernt. Mit einem Tinder Plus oder Tinder Gold lässt sich der Fauxpas korrigieren.
  • Begrenzte Likes: Die Anzahl der Likes (Wisch nach rechts) ist begrenzt. Hat man die Obergrenze erreicht, muss man 12 Stunden warten. Wie viele Fotos man liken darf, verrät Tinder nicht. Vermutlich ist die Anzahl nutzerabhängig und hängt mit dem eigenen Verhalten zusammen.
  • Nur ein Super-Like pro Tag: Jeden Tag kann man nur einen einzigen Super-Like vergeben.
  • Kostenpflichtige Boosts: Boosts, die das eigene Profil nach oben pushen und den Elo-Score heben, sind in der Basis-Version nicht enthalten. Sie können aber auf Wunsch zusätzlich erworben werden.
  • Werbung: Die kostenlose Basis-Version ist werbefinanziert. Zwischen den Nutzerfotos tauchen regelmäßig Werbeanzeigen auf.

Tinder Plus

Tinder Plus beinhaltet einige Premium-Funktionen, die Zeit sparen und das eigene Profil nach vorn bringen:

  • Es ist möglich, unbegrenzt Likes durch Swipen nach rechts zu verteilen. (Achtung: Sinnvoll ist das wegen der Auswirkungen auf den Elo-Score nicht.)
  • Ein versehentlicher Swipe kann zurückgenommen werden.
  • Statt einem einzigen Super-Like pro Tag kann man fünf Super-Likes vergeben.
  • Ein Boost pro Monat sorgt dafür, dass man 30 Minuten lang als Top-Profil in der eigenen Umgebung angezeigt wird und mehr Ansichten erhält.
  • Der „Reisepass“ erlaubt Kontakte mit Singles auf der ganzen Welt.
  • Dank praktischer Filterfunktionen hat man mehr Kontrolle: Man kann sich beispielsweise dazu entscheiden, nur bei Personen angezeigt zu werden, die man selbst zuvor geliked hat.
  • Mehr Privatsphäre: Im eigenen Profil lassen sich Alter und Entfernung ausblenden.

Tinder Plus: Kosten

Die Kosten für ein Tinder Plus Abo orientieren sich am Alter der Nutzer. Bis zu einem Lebensalter von 28 ist die Mitgliedschaft günstiger. Bei längeren Laufzeiten von 6 oder 12 Monaten zahlen beide Gruppen weniger.

Tinder Plus Kosten unter 28 Jahre
Laufzeitpro MonatGesamt
1 Monat9,99 €9,99 €
6 Monate5,83 €34,98 €
12 Monate4,58 €54,96 €
Tinder Plus Kosten über 28 Jahre
Laufzeitpro MonatGesamt
1 Monat16,49 €16,49 €
6 Monate10,00 €60,00 €
12 Monate6,67 €80,04 €

Wichtig: Je nach Bezahldienst (Google Play) sind eventuell andere Preise möglich, so wurde uns von einem Preis in Höhe von 19,99 € (Tinder Plus über 28 Jahre, 1 Monat Laufzeit), statt 16,49 € berichtet.

Lohnt sich Tinder Plus? Unser Fazit

Tinder Plus lohnt sich für intensive Nutzer auf jeden Fall. Durch die zahlreichen Zusatzfunktionen macht Tinder noch mehr Spaß und sorgt vor allem bei Männern für deutlich mehr Erfolg in Form von Matches. Auch für Nutzer, die andere Menschen in weiter entfernten Orten kennenlernen möchten und einer Fernbeziehung nicht abgeneigt sind, lohnt sich das kostenpflichtige Upgrade. Durch die Verschiebung des eigenen Standorts entstehen ruckzuck Kontakte überall auf der Welt. Aufgrund der Begrenzung auf einen Umkreis von 160 km kommt man in diesem Fall mit der Basisversion nicht weit, und die finanzielle Investition für Tinder Plus hält sich – zumindest für die jüngeren Nutzer – im Rahmen.

Tinder Gold

Tinder Gold bietet die gleichen Zusatzfunktionen wie Tinder Plus – mit einem Extra: Als Tinder Gold-Abonnent sieht man, wer das eigene Profilbild geliked hat. Durch die Funktion „mag dich“ weiß man beim Swipen der Bilder also sofort, mit wem ein Match zustande kommen kann. Durch diese Berechenbarkeit wird Tinder allerdings etwas weniger spannend und aufregend.

Allerdings lässt sich mit Tinder Gold durch einen einfachen Hack die eigene Attraktivität für Tinder und damit die Anzahl der Matches sofort erhöhen:

  1. Ein neues, wirklich hervorragendes Profilbild einstellen (siehe unbedingt unsere Tinder Tipps weiter unten) und anschließend den Standort wechseln. Dadurch wird man sämtlichen Singles in der neuen Gegend angezeigt.
  2. Durch einen „Boost“ am neuen Standort erscheint das Profil in Top-Positionen.
  3. Da man vorab sehen kann, wer das eigene Profilbild geliked hat, lassen sich Matches steuern. Um vom Tinder-Algorithmus als besonders beliebt und begehrenswert wahrgenommen zu werden, swiped man nur maximal 10 – 15 % dieser Personen nach rechts. Genauso verfährt man an anderen Orten.
  4. Mit den Matches unbedingt zeitnah Kontakt aufnehmen.
  5. Bei der Rückkehr an den Heimatort (frühestens nach 48 Stunden) ist die eigene Beliebtheit auf einem enorm hohen Level, sodass alle Nutzer – auch die besonders attraktiven – das Profil wieder öfter zu sehen bekommen.

Tinder Gold: Kosten

Ein Upgrade von Tinder Plus auf Tinder Gold ist möglich und kostet 5,00 € bzw. für ältere Nutzer 10,00 € Aufpreis.

Tinder Gold Kosten unter 28 Jahre
Laufzeitpro MonatGesamt
1 Monat14,99 €14,99 €
6 Monate9,16 €54,96 €
12 Monate7,08 €84,96 €
Tinder Gold Kosten über 28 Jahre
Laufzeitpro MonatGesamt
1 Monat27,49 €27,49 €
6 Monate16,50 €99,00 €
12 Monate10,81 €126,96 €

Lohnt sich Tinder Gold? Unser Fazit

Tinder Gold lohnt sich für diejenigen, die ihren Elo-Score pushen und mehr Matches in kurzer Zeit haben wollen. Die Sichtbarkeit des eigenen Profils wird erhöht. Es spart zudem Zeit, sofort zu sehen, mit wem ein Match zustande kommen kann. Dafür gibt es allerdings auch weniger Nervenkitzel und Spontaneität. Wir sind der Auffassung, dass ein Tinder Gold Account nicht unbedingt nötig ist und raten zur Plus-Version.

Rettung bei Tinder Frust: Profil komplett neu aufsetzen

Die angezeigten Tinder-Nutzer sind bestenfalls Durchschnitt oder größtenteils sogar unattraktiv? Dann ist vermutlich der eigene Elo-Score ruiniert. Falls ein Tinder Gold Abo zur Rettung nicht infrage kommt, bleibt nur noch eins: ein kompletter Neuanfang. Der Account-Reset bei Tinder erfordert etwas Vorarbeit, aber das Ergebnis lohnt sich, versprochen!

Alles auf Anfang: So funktioniert der Tinder Account-Reset

  • Zunächst sollte die Tinder-App vom Smartphone, dem PC und in Facebook gelöscht und danach erneut herunterladen und installiert werden.
  • Achtung: Unbedingt vorab einen neuen Facebook-Account erstellen, der gezielt zum Tindern oder für Online-Dating allgemein genutzt wird.
  • Bei der Anmeldung eine E-Mail-Adresse und Handynummer verwenden, die bislang noch nicht bei Tinder registriert war. Sonst wird man anhand dieser Nummer intern wiedererkannt! (Tinder akzeptiert bei der Anmeldung keine Festnetznummern.)
  • Um so wenig Daten wie möglich preiszugeben, empfiehlt sich das Verbergen der eigenen IP-Adresse mit einem Virtual Private Network (VPN).
  • Eine E-Mail-Adresse bei dem Schweizer E-Mail-Anbieter ProtonMail ist gratis. Nachrichten werden durch Verschlüsselung vor dem Zugriff von Hackern und Geheimdiensten bewahrt.

Vorteile eines Account-Resets

  • Eine überzeugende Selbstpräsentation auf Fotos, im Biografie-Text und ergänzenden Informationen zieht die „richtigen“ Frauen und Männer an.
  • Sämtliche Profile in der Gegend werden erneut angezeigt. Das gilt auch für Fotos, die man (möglicherweise versehentlich) nach links gewischt hat. Damit lassen sich also alte Fehler korrigieren.
  • Tinder-Neulinge genießen eine „Schonfrist“, bis Tinder den Elo-Score neu berechnet. Dieser Vorteil wird oft auch als „noob boost“ (Anfänger-Boost) bezeichnet.

Nachteil eines Account-Resets

Gekaufte Boosts und Super-Likes gehen verloren. Durch „Wiederherstellen“ lassen sich zwar laufende Tinder Plus- und Tinder Gold-Abos reaktivieren. Für Boosts und Super-Likes gilt das jedoch nicht.

Instagram und Spotify erstellen und mit dem Tinder-Account verbinden

Wer seine Identität schützen und lieber selbst entscheiden möchte, welche Fotos und Songs zukünftige Matches zu sehen bekommen, erstellt auch bei Instagram und Spotify neue Accounts speziell fürs Tindern.

Vorteile der Verknüpfung von Tinder mit Instagram und Spotify:

  • Tinder vergibt für diese Verknüpfungen Elo-Punkte. Je vollständiger das eigene Profil, desto besser für den Rang.
  • Instagram-Bilder erscheinen automatisch auf dem Tinder-Profil. Besonders Frauen lieben Fotos. Schöne Bilder sind ein wahrer Aufmerksamkeitsmagnet.
  • Eine Verbindung von Facebook, Tinder, Instagram und Spotify suggeriert, dass es sich bei dem Tinder-Nutzer um eine real existierende Person handelt. Das schafft Vertrauen.
  • Fotos und Songs sind ideale Eisbrecher, um Gespräche in Gang zu bringen.
  • Außerdem können sich Singles über diese Kanäle verbinden.

Nachteil der Verknüpfung von Tinder mit Instagram und Spotify:

Je mehr Informationen und Bilder man preisgibt, desto höher ist das Risiko, dass anderen Tinder-Nutzern hiervon etwas ganz und gar nicht gefällt. Es wäre schade, wenn ein Like an einem kleinen Detail scheitert, obwohl sonst vielleicht sehr viel passt. Nach einem erfolgreichen Match und mehreren ausgetauschten Nachrichten wird über unterschiedliche Musikgeschmäcker oder Differenzen bei Vorlieben für bestimmte Hobbys und Kleidungsstile eher hinweggesehen.

Tinder Tipps für Männer

Eigentlich gilt Tinder als Ego-Booster: Profile sichten, liken und geliked werden und nebenbei ein Match nach dem anderen einsammeln. Doch nicht für alle Tinder-Nutzer ist der Aufenthalt in der App ein angenehmes Erlebnis. Eine Studie an der Universität von Texas hat herausgefunden, dass besonders das Selbstbewusstsein von Männern beim Tindern leidet. Die angezeigten Mädels passen nicht zur eigenen Liga? Matches mit attraktiven Frauen kommen nicht zustande? Wenn das positive Feedback ausbleibt oder auf Nachrichten keine Antwort folgt, versetzt das dem Ego einen Knacks.

Umgekehrt beweisen neurobiologische Studien, dass kaum etwas unser Motivationssystem im Gehirn so stark aktiviert wie soziale Anerkennung. Wir lechzen nach Aufmerksamkeit. Wir wollen gemocht werden. Der bewundernde Blick einer schönen Frau oder das Match bei Tinder führen zu einer Ausschüttung von Botenstoffen, die Glücksgefühle und Lebensfreude auslösen. Aber wie schafft man es beim Tindern, Frauen von sich zu begeistern? Wie macht man den Mädels klar, dass man ein echt cooler Typ ist, mit dem sich ein Date wirklich lohnt? Vor allem, wenn man sich seinen Elo-Score durch ungeschicktes Swipen einmal ruiniert hat.

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Das beste Bild wählen

Tinder Profilbild
Das Profilbild entscheidet über den Tinder-Erfolg
Fakt ist: In erster Linie entscheidet das Profilbild über den Erfolg bei Tinder. Am wichtigsten ist ganz klar das erste Bild. Wer Likes einheimsen möchte, sollte ein Porträtfoto einstellen und darauf achten, dass das eigene Gesicht gut erkennbar ist. Laut einer Studie des Mathematikers Christian Rudder werden zwar die Männer als besonders unwiderstehlich eingestuft, die nicht in die Kamera schauen und nicht lächeln. Wir behaupten das Gegenteil: Ein Lächeln und ein direkter Blick funktionieren bei Frauen wie ein Türöffer. Frauen fragen sich, ob sie den Mann auf dem Bild sympathisch finden. Ob sie sich bei ihm wohl, sicher und geborgen fühlen könnten. Ein Lächeln stellt Nähe her und das erhöht die Chancen. Das Foto sollte unbedingt gut belichtet, scharf und kontrastreich sein. Wer wirklich punkten will, verzichtet auf Selfies und stellt nur Bilder ein, die mit einer Spiegelreflexkamera gemacht wurden. Das erste Bild sollte den Bereich bis zur Brusthöhe zeigen, mehr nicht.

Wer auf dem wichtigsten Foto statt sich selbst sein Haustier, seinen Arbeitsplatz, einen Strand oder seine Freunde zeigt, fordert den Swipe nach links geradezu heraus. Das gilt ebenso für Bilder im Weihnachtsmann-Kostüm, mit Händen vor dem Gesicht oder Aufnahmen, die den Profilinhaber von hinten zeigen. Tinder-Nutzerinnen wollen auf Anhieb sehen, mit wem sie es zu tun haben. Nicht Rätselraten. Schließlich ruht der Blick nur Sekundenbruchteile auf dem Foto. Die Entscheidung heiß oder nicht fällt per Swipe sofort.

Fehlt das Profilbild komplett, lässt das Zweifel an der Echtheit des Profils oder an der Attraktivität des Nutzers aufkommen. Es muss schließlich einen Grund dafür geben, dass er sich vor der Öffentlichkeit versteckt. Und schon verschwindet das Profil per Wisch in der Versenkung. Der Fokus auf Äußerlichkeiten mag oberflächlich sein. Aber es ist auch ehrlich: Die Hälfte aller Liebesbeziehungen beginnen als Liebe auf den ersten Blick. Dafür reicht eine Viertelsekunde. Und wenn die Optik nicht passt, gibt es keine Chance auf Flirts, Sex oder Liebe. Weiterlesen: Tipps für das perfekte Profilbild beim Online-Dating

Wichtig: Man muss kein Model sein, um bei Tinder Erfolg zu haben. Dennoch gilt hier das oberste Gebot, sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Ein Anhaltspunkt: Wenn man sein tägliches Swipe-Limit in der kostenlosen Tinder-Version aufbraucht und nach drei Tagen nicht mindestens fünf Matches gelingen, steht fest: Das Profilbild ist nicht geeignet und sollte unbedingt ausgetauscht werden!
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Mehrere Bilder einstellen, aber nicht übertreiben

Insgesamt kann man bei Tinder neun Fotos hochladen. Eine gute Gelegenheit, sich gleich mehrfach vorteilhaft in Szene zu setzen. Allerdings reichen vier bis fünf gute Aufnahmen vollkommen. Ein Mann, der die Anzahl der möglichen Fotos voll ausreizt, wirkt selbstverliebt, arrogant und übertrieben. Nicht jedem Hobby muss ein Bild gewidmet werden. Wer sich beim Surfen, beim Klettern, beim Fallschirmspringen, beim Skifahren, beim Krafttraining, beim Joggen und beim Bungee-Jumping zeigt, erscheint wie ein eitler Selbstdarsteller. Zwei sportliche Hobbys genügen. Die anderen Bilder dürfen ruhig eine Party mit Freunden zeigen oder eine Außenaufnahme in der Natur sein. Wichtig ist „Smarte Bilder“ in den Optionen auszustellen, damit Tinder die Reihenfolge der Fotos nicht eigenmächtig ändert. Das Profilbild sollte keinesfalls nach hinten rutschen, sondern unbedingt zuerst angezeigt werden.

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Keine unpassenden Fotos wählen

Nach wie vor gibt es etliche Tinder-Nutzer, die sich Matches durch unpassende Bilder selbst vermasseln. Unscharfe, verschwommene Aufnahmen verschlechtern die Chancen. Zu alte Fotos sind ebenfalls keine gute Idee. Spätestens beim ersten Date ist sonst die Enttäuschung groß, wenn der Mann auf dem Bild der Realität nicht entspricht. Wer keine guten aktuellen Bilder von sich selbst hat, bittet am besten einen Freund oder eine Freundin um Hilfe und organisiert ein kleines Fotoshooting. Zu peinlich? Dann bleibt der Weg zum Profi-Fotografen, der vorteilhafte Aufnahmen in unterschiedlichen Outfits macht. Mit dem richtigen Styling, einer vorteilhaften Pose, optimalem Licht, einem guten Filter und einem Weichzeichner wird auch aus einem Durchschnittstypen ein Mann mit Ausstrahlung und Sex-Appeal. Die Investition lohnt sich garantiert!

Profilbild bei Tinder – Fehler & No-Gos:

  • Fotos mit der Ex-Freundin sind absolut tabu. Es reicht nicht, die Verflossene mit der Schere oder Photoshop abzuschneiden. Meist ist trotzdem noch ein Arm oder eine Hand zu sehen. Das ist nicht sexy. Auch wirkt es nicht sonderlich einladend, wenn Teile des Fotos entfremdet oder mit einem schwarzen Balken versehen sind.
  • Ebenso ungeeignet sind Fotos mit nacktem Oberkörper. Männer mögen stolz auf ihren gestählten Body sein. Frauen finden allerdings etwas anderes attraktiv: Männer mit Charme und Ausstrahlung. Es kommt nicht auf nackte Haut an, sondern auf den richtigen Blick oder das verträumt-romantische Lächeln.
  • Keine Angeber-Fotos vor Luxuslimousinen, teuren Hotels oder Flugzeugen. Prahlerei nach dem Motto „Mein Haus, mein Auto, mein Bankkonto“ wirkt extrem abstoßend. Solche Poser-Fotos werden von Frauen gnadenlos aussortiert, garantiert!
  • Frauen lieben Tiere. Eine Aufnahme mit der eigenen Katze oder dem Hund ist eine gute Idee. Bilder von toten Tieren verbieten sich dagegen von selbst. Ein Mann, der beim Angeln einen Riesenfisch aus dem Wasser geholt hat, zeigt diese Erfolgsaufnahmen besser seinen Kumpels als potenziellen Dates auf Tinder.
  • Auch Bewerbungsfotos sind ein No-Go. Bei der Bewerbung um einen Job ist eine vollkommen andere Ausstrahlung gefragt als beim Dating.
  • Bilder von Abstürzen auf Partys sind ebenfalls ungeeignet, um Frauenherzen zu erobern.
  • Genitalien, selbst wenn sie verpixelt sind, will keine Frau beim Erstkontakt mit einem Mann zu Gesicht bekommen. (Nicht einmal die wenigen, die wirklich auf One-Night-Stands aus sind!)
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Biografie kurz und knackig halten

Niemand will in einem Tinder-Profil Romane lesen. Zwei bis drei Sätze reichen. Wichtig ist vor allem bei Männern, dass ihre Selbstbeschreibung witzig und spontan wirkt. Frauen mögen lockere Typen, die sie aus dem Nichts zum Lachen bringen. Wie viel Zeit und Gedankenarbeit wirklich in dem kurzen Text steckt, spielt keine Rolle. Nur merken darf es niemand.

Zu viele persönliche Informationen sind keine gute Idee. Eine lange Liste mit Hobbys und Lieblingsserien schreckt zu diesem Zeitpunkt eher ab. Die meisten Männer schreiben eine Selbstvorstellung, die an Kleinanzeigen aus Tageszeitungen erinnert: „Ich bin 1,80 m groß, habe braune Haare, braune Augen und bin treu, humorvoll, sportlich und ehrlich.“ Belangloser geht es kaum. So ziemlich jeder Mann schreibt sich diese Eigenschaften zu. Was auch sehr beliebt ist: reise- und abenteuerlustig. Damit hebt man sich nicht von der Masse ab, sondern geht darin unter!

Bei Tinder muss es lockerer sein. Die wesentlichen Informationen sind sowieso auf Anhieb erkennbar: Profilbild, Alter, Wohnort. Das reicht für einen ersten Eindruck. Wenn jetzt noch ein paar lustige Sätze dazu kommen, ist das Profil perfekt. Leer bleiben sollte das Profil nicht. Das wirkt sich negativ auf den Elo-Score aus und senkt bei einem Match die Chance auf ein Date. Denn spätestens dann schauen sich die Frauen ihren potenziellen Flirtpartner genauer an.

Wer Angaben zur Uni oder Arbeitsstelle macht, sammelt definitiv mehr Likes – doch nicht jeder möchte diese Informationen preisgeben. In unserem Test konnten nach Eingabe einer Uni jedoch erheblich mehr Matches generiert werden.

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Authentisch bleiben

Bei allem Bemühen, optimale Bilder und kreative Texte zu verwenden: Das eigene Profil sollte durchblicken lassen, was man wirklich sucht. Immerhin geht es darum, passende Partnerinnen anzuziehen. One-Night-Stand, lockerer Flirt, feste Beziehung? Das Ziel sollte – auf möglichst charmante Weise – deutlich werden. Sonst geht beim Schreiben mit ungeeigneten Kandidatinnen unnötig Zeit verloren.

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Wählerisch sein

Wie bereits erwähnt ist es sehr kontraproduktiv, alle Bilder in der Hoffnung auf viele Matches mit einem Rechts-Swipe durchzuwinken. Lieber wählerisch und anspruchsvoll sein. Nur Personen, mit denen man sich auch ein Date vorstellen kann, sollten nach rechts geswiped werden. Hierbei ist stets auch zu bedenken, dass sich das Gegenüber auf dem Profilbild ebenfalls von der besten Seite zeigt und die Realität oft ein wenig anders aussieht. Also: Kritisch sein und eine gesunde Auswahl treffen.

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Boost zur richtigen Zeit einsetzen

Um sich weiblichen Tinder-Usern als Top-Profil anzeigen zu lassen, ist ein Boost hilfreich. Allerdings lohnt sich die Investition nur, wenn der Button zu einer sinnvollen Uhrzeit gedrückt wird. Ideal sind die späten Abendstunden zwischen 19 und 23 Uhr. Zu der Zeit sind mehr Frauen online als morgens oder nachmittags.

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Flirten mit Charme und Witz

Anschreiben
Das Anschreiben ist ebenfalls sehr wichtig
Am Smartphone liest und schreibt niemand gern epische Abhandlungen. Darum gilt beim Chatten: Besser bei einem einzigen Thema bleiben und nicht zu viel in ein und derselben Nachricht abhandeln. Ein paar Sätze, dann sollte die andere Person wieder zu Wort kommen. Dadurch ergibt sich ein beinahe mündliches Gespräch. Der Austausch sollte in erster Linie Spaß machen. Bei schlagfertigen Wortwechseln bleiben beide am Ball und haben Spaß. Ufern die Nachrichten zu sehr aus, ist es nur eine Frage der Zeit, wann sie nicht mehr zurückschreibt. Das Gleiche gilt für einen langweiligen Informationsaustausch auf reiner Sachebene. Kleine Neckereien und Witze sorgen dafür, dass es knistert. Die Spannung muss erhalten bleiben.

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Von Tinder zu WhatsApp wechseln

Wenn die Antworten immer länger werden, der Humor und die Wellenlänge stimmen, wird es Zeit für den nächsten Schritt: den Wechsel zu WhatsApp. Der Kontakt wird sofort verbindlicher, wenn der Austausch nicht nur im Tinder-Chat stattfindet. Es ist etwas anderes, wenn man sich gegenseitig in der Kontaktliste hat. Am besten nicht zu lange warten, sondern aktiv werden:

  • „Lass uns über WhatsApp weiterreden. Meine Nummer ist…“
  • „Mein Tinder spinnt im Moment. Ist es für dich okay, wenn wir zu WhatsApp wechseln? Meine Nummer ist…“
  • „Sry, ich komme mit dem Tinder Chat nicht wirklich gut klar. Hast du WhatsApp? Meine Nummer ist…“

Frauen, die nicht anrufen wollen, schreiben über WhatsApp weiter. Um ihr den Wechsel zum Telefonieren leichter zu machen, bietet sich eine Sprachnachricht an. Die Stimme des Flirtpartners zu hören, ist viel intimer als nur schriftlich zu kommunizieren. Vielleicht revanchiert sie sich danach ebenfalls mit einer Sprachnachricht.

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Erstes Date vereinbaren

Der Kontakt zu einem Match entwickelt sich vielversprechend? Dann ist es an der Zeit, ein Treffen zu vereinbaren. Das sollte so früh wie möglich passieren. Sonst besteht die Gefahr, dass das Gespräch irgendwann festläuft und langweilig wird. Schlimmstenfalls schreibt sie irgendwann nicht mehr zurück. Die Initiative beim Vereinbaren des ersten Dates geht – ähnlich wie bei der ersten Nachricht – in den meisten Fällen vom Mann aus. Frauen mögen Dating-Partner, die Selbstbewusstsein und Spontaneität ausstrahlen. Es bietet sich an, souverän die Führung zu übernehmen, aber die Frau mitentscheiden zu lassen:

  • „Lass uns Kaffee trinken gehen: Du sagst wo, ich wann.“
  • „Du suchst die Stadt aus, ich das Café.“
  • „Pizza essen? Du wählst den Italiener, ich die Pizza.“
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Friendzone vermeiden

Beim Dating im echten Leben gilt: Bloß nicht in die Friendzone rutschen! Männer sollten keinen Zweifel daran lassen, dass ihnen ihr Gegenüber gefällt und den witzigen Dialog aus dem Tinder Chat und WhatsApp fortsetzen. Dann heißt es: flirten, flirten, flirten. Auch darum ist es besser, möglichst schnell ein Treffen vorzuschlagen. Noch sind reichlich Gesprächsthemen vorhanden und die Neugier aufeinander ist groß.

Bei der persönlichen Begegnung darf gelegentlicher Körperkontakt nicht fehlen. Beim Erzählen eine Berührung am Arm oder Ellenbogen, beim Lachen eine leichte Umarmung, ihr die Hand auf den Rücken legen, wenn sie durch die Tür des Cafés oder der Pizzeria geht: All das signalisiert ihr das Interesse an mehr. Weiterlesen: Tipps für das erste Date

Mehr Erfolg auf Tinder

Männer, die unsere Tipps beherzigen, werden bei Tinder auf jeden Fall deutlich erfolgreicher sein. Allerdings darf man nicht vergessen, dass sich die Dating-App ganz bewusst an eine junge Zielgruppe richtet und eigene Ziele verfolgt. Das heißt, das Finden der großen Liebe steht bei Tinder nicht zwingend im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, möglichst viel Zeit in der App zu verbringen, unkompliziert neue Leute kennenzulernen, Spaß zu haben und sich selbst auszuprobieren. Wenn sich dabei ein nettes Date ergibt, prima! Vielleicht bleibt es aber auch bei einem harmlosen Online-Flirt. Trotzdem ist letztendlich alles möglich. Es gibt durchaus viele Menschen, die über Tinder die große Liebe gefunden haben.

Tinder – Welche Alternative?

Wer Tinder nicht mag, kann alternativ auf die Dating-Apps Lovoo und Badoo zurückgreifen, die ebenfalls für iOS und Android erhältlich sind. Beide Apps sind in Deutschland weit verbreitet und gewiss nicht schlecht, konnten jedoch nach einem intensiven Test gleich in mehreren Punkten nicht mit Tinder mithalten. Insbesondere konnten wir dort mehr offensichtliche Fakes sichten. Nichtsdestotrotz kann man Lovoo und Badoo als beste Tinder Alternativen im App-Bereich bezeichnen.

Für ältere Menschen ab Ü40 empfehlen wir als gute Alternative zu Dating-Apps wie Tinder ganz klar eine seriöse Partnervermittlung. Hier stehen die Chancen, einen wirklich geeigneten und passenden Partner fürs Leben zu finden, noch am besten. Ab einem Alter von 35 Jahren, vor allem aber bei dem gezielten Wunsch, eine langfristige Partnerschaft zu finden, ist man dort deutlich besser aufgehoben.

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v1.061 / Stand: 20.05.2019