Beziehung beenden und Schluss machen
Schluss machen: Das Beenden einer Beziehung fällt nie leicht
Ratgeber

Richtig Schluss machen – so beendet man eine Beziehung

Die Beziehung steckt seit Jahren in einer Sackgasse? Höchste Zeit für einen Neuanfang! Der Alltag ist geprägt von Streit. Romantik und Sexualität gibt es so gut wie überhaupt nicht mehr. Genau genommen leben beide nebeneinander her und aneinander vorbei. Trotzdem wird eisern an der Beziehung festgehalten. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Aber damit verschwendet man wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die man längst mit der Suche nach dem „richtigen“ Partner verbringen könnte. Wir zeigen mit unseren Tipps, wie man sich aus unglücklichen Beziehungen löst.

Es ist nicht einfach, mit Gewohnheiten zu brechen. Oft haben sich Routinen entwickelt – und Routinen sind bequem. Vielleicht besteht nicht nur eine Partnerschaft, sondern eine Ehe. Eine langjährige Beziehung zu beenden, ist besonders schwer. Wenn der Gedanke an eine Trennung zum ersten Mal aufkeimt, wird in der Regel viel versucht, um die Situation zu verbessern: Gespräche, mehr Abwechslung beim Sex, Paartherapie. Manchmal helfen diese Maßnahmen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber es gelingt nicht immer. Rettungsversuche können die Liebe nicht erzwingen. Sind die Gefühle erst verschwunden oder haben sich beide Partner zu stark auseinandergelebt, führt am Beenden der Beziehung letztendlich kein Weg vorbei.

12 Gründe für das Scheitern von Beziehungen

Laut einer von Parship durchgeführten Studie mit über 14.000 Befragten in Deutschland gibt es 12 Herausforderungen für Beziehungen:

  • Wenig Zeit füreinander (57 %)
  • Stress im Beruf (56 %)
  • Schwierige finanzielle Situation (53 %)
  • Sexualleben lebendig halten (44 %)
  • Räumliche Trennung, Fernbeziehung (43 %)
  • Partner achtet nur auf seine Bedürfnisse (42 %)
  • Durch Kinder wenig Zeit zu zweit (35 %)
  • Streit über Alltagsdinge (31 %)
  • Umgang mit Kindern aus früheren Beziehungen (28 %)
  • Sich auf Dauer treu bleiben (27 %)
  • Einigung auf Wochenend- und Freizeitpläne (25 %)
  • Überlegen, ob es noch einen besseren Partner gibt (12 %)

Nicht allen Paaren gelingt es, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Immerhin wird jede dritte Ehe geschieden. Jede zweite Partnerschaft geht auseinander. Verliebt sein allein reicht nicht für eine erfolgreiche Beziehung. Wichtiger ist, dass die Kommunikation und die Lebensziele zusammenpassen. An Beziehungen muss gearbeitet werden. Immer. Sonst verliert man sich. Die gute Nachricht: Jede Trennung bedeutet auch eine Chance. Eine Chance auf einen neuen Anfang.

Dank Online-Dating sind die Möglichkeiten, einen perfekten Partner zu finden, heutzutage sehr viel größer als früher. Man ist nicht länger nur auf das direkte Umfeld, auf Freunde, Bekannte und Kollegen, beschränkt. Umfangreiche Tests von Partnerbörsen wie ElitePartner, Parship oder eDarling helfen dabei, ein Profil der eigenen Persönlichkeit zu erstellen und das ideale Match aufzuspüren.

Wer sich nicht auf einen Algorithmus und Partnervorschläge verlassen will, geht selbst auf die Suche. Singlebörsen wie LoveScout24 bieten umfangreiche Datenbanken zum direkten Stöbern. Filtermöglichkeiten helfen dabei, die passenden Kandidaten auszuspüren. Sortiert werden kann nach individuellen Vorlieben wie Geschlecht, Alter, Haar- und Augenfarbe, Gewicht und Größe, Rauchgewohnheiten und vieles mehr.

Emotional fällt es vielen schwer, sich von dem bisherigen Partner zu lösen. Der Schmerz scheint kaum zu ertragen, selbst wenn es im Alltag dauernd kriselt. Aber nach der Trennung warten neue Möglichkeiten und Chancen. Es gibt keinen Grund mehr, in einer unbefriedigenden Partnerschaft zu verharren. Jeder verdient eine zweite, dritte oder vierte Chance auf Glück.

Trennung in Sicht?

Probleme und Sorgen bewusst wahrnehmen

Streit in der Beziehung
Streit wegen Kleinigkeiten ist oft der Anfang vom Ende
Woran erkennt man eine Beziehung, die in die Krise geraten ist? Kurz gesagt: An der Häufigkeit und Intensität der Streitereien. Die Angewohnheiten des Partners nerven plötzlich. Das kann ihr lautes, ungebremstes Niesen sein, sein Hang zur Unordnung oder das Ausquetschen der Zahnpastatube. Jedes noch so kleine „Fehlverhalten“ führt zu einem riesigen Streit. Beruflich bedingter Stress wird auf dem Partner abreagiert. Wenn Streit die Beziehung dominiert, wird das Zusammenleben irgendwann unerträglich. Probleme, Sorgen und Nöte werden nicht mehr gemeinsam in Angriff genommen. Es gibt kein „Wir“ mehr, sondern nur noch einen Schuldigen und einen Unschuldigen. Wenn es so weit ist, stehen die Zeichen auf Trennung. Besonders, wenn gleichzeitig Achtung, Liebe und Romantik fehlen. Das Ende der Beziehung sollte jedoch erst ausgesprochen werden, wenn man sich wirklich zu 100 % sicher ist.

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Probleme in der Beziehung wahrnehmen statt sie schönzureden

Der erste Schritt besteht darin, sich Klarheit über den Stand der Beziehung und die eigenen Wünsche zu verschaffen. Meistens häufen sich die Dinge, mit denen man in der Partnerschaft nicht (mehr) zufrieden ist. Es kann helfen, sich alles von der Seele zu schreiben. Was frustriert in der Beziehung? Was macht wütend? Womit kann man gerade noch leben und womit nicht mehr? Während des Notierens durchdenkt man die Situation. Stimmen Sexualität und Romantik, Kommunikation und das Miteinander noch? Oder haben sich beide während der Partnerschaft irgendwann hoffnungslos verloren?

Sexualität innerhalb der Beziehung
Sexualität und Leidenschaft sind wichtig für eine funktionierende Beziehung
Möglicherweise wird nicht viel gestritten. Probleme können sich auch an anderen Fronten zeigen. „Sexualität? Das ist uns nicht mehr so wichtig. Wir sind inzwischen beste Freunde!“ Fällt dieser Satz, sind die Gefühle verschoben. Freundschaft und tiefe Verbundenheit sind etwas Wunderbares. Allerdings ersetzt das Liebe und Intimität nicht. Ein Paar sollte sich körperlich zueinander hingezogen fühlen. Sexualität ist wichtig für eine funktionierende Beziehung. Fehlt dieser Aspekt, ist das häufig der Anfang vom Ende. Menschen haben sexuelle Bedürfnisse. Werden diese nicht erfüllt, macht das unzufrieden und unglücklich. Eine Wohngemeinschaft mit dem Partner zu leben, ist eine denkbar schlechte Alternative. Früher oder später führt das dazu, dass einer oder beide anfangen, die Fühler nach anderen Sexualpartnern auszustrecken. Eine mögliche Folge ist Untreue. Allerdings lösen auch Seitensprünge oder Affären das eigentliche Problem nicht: Die Beziehung funktioniert nicht (mehr). Die Augen davor zu verschließen, verbessert die Situation nicht.

Viele Paare bleiben aus reiner Bequemlichkeit zusammen: Die Aufgaben sind klar verteilt, der Alltag eingespielt. Eine Trennung würde das gesamte Leben auf den Kopf stellen. Man wäre plötzlich allein und müsste sich um alles selbst kümmern. Stimmt. Aber will man wirklich alle Träume der Bequemlichkeit opfern? Nur weil man mit einem Partner nicht das ersehnte Glück gefunden hat, bedeutet das nicht, dass es überhaupt nicht möglich ist. Besonders Verheiratete befürchten finanzielle Nachteile im Falle einer Trennung: „Wir können uns nicht trennen, wir haben ein Haus.“ Ist es wirklich eine Option, an einer unglücklichen Beziehung festzuhalten, um finanziell besser dazustehen? Das macht eine echte Liebesbeziehung zu einer anderen Person unmöglich, denn man bleibt gebunden. Was hier hilft: Nicht im Streit auseinandergehen, sondern gemeinsam oder mithilfe eines Mediators versuchen, eine Einigung zu finden. Das hält die Scheidungskosten überschaubar. Besitztümer wie Immobilien lassen sich verkaufen und der Erlös fair teilen.

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Ein Vier-Augen-Gespräch suchen

Ist die Trennung beschlossen, wird es Zeit für ein Gespräch unter vier Augen. Eine Trennung sollte immer persönlich besprochen werden. Von Angesicht zu Angesicht. Auch bei einer kurzen Beziehung oder einer Fernbeziehung verdient es der Partner, das Ende der Beziehung persönlich mitgeteilt zu bekommen. Im direkten Gespräch können sofort Fragen gestellt und beantwortet werden. Das ist eine Frage des Respekts und der Achtung. Derjenige, der die Trennung ausspricht, ist in der Regel bereits einen Schritt weiter als der Partner. Er hat sich mit der Beziehung, den Problemen und den Gründen für die Trennung eingehend auseinandergesetzt.

Trennungsgespräch
Oft kommt es beim Trennungsgespräch zu heftigen Gefühlsausbrüchen
Einen „guten“ Zeitpunkt gibt es für dieses Gespräch nicht. Es wird zu Verletzungen kommen. Sind beim Partner noch Gefühle vorhanden, wird es vermutlich Tränen geben. Eine emotionale Reaktion ist nicht zu verhindern. Manche Menschen lassen sich nach außen hin zunächst nichts anmerken. Andere werden wütend oder reagieren verzweifelt. Diese Reaktion muss ausgehalten werden. Fällt der Partner aus allen Wolken, will er vermutlich zunächst eins wissen: Warum? Beim Erklären sollte auf Vorwürfe und Anklagen verzichtet werden. Ich-Botschaften sind sinnvoller als Du-Aussagen. „Ich vermisse das Gefühl von Verbundenheit“ ist weniger vorwurfsvoll als „Du interessierst dich doch überhaupt nicht für mich!“ Der Punkt ist, dass ein Streit an dieser Stelle meistens nichts mehr bringt. Hat sich ein Partner emotional verabschiedet, ist ein einseitiger Schlussstrich bereits gezogen.

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Keine falsche Hoffnung wecken

Selbst wenn der Partner verzweifelt reagiert, weint, vielleicht um Pause oder Bedenkzeit bittet: Ehrlichkeit ist entscheidend. Wenn eine Beziehung beendet ist, ist sie beendet. Vielleicht kommt es zu Überredungsversuchen oder dem Angebot, an der Beziehung zu arbeiten. Es wäre allerdings nicht fair, einer Beziehungspause zuzustimmen. Kommt ein Neustart nicht in Frage, sollte das klar und deutlich zum Ausdruck gebracht werden. (Andernfalls sollte die Rettung der Beziehung in Angriff genommen werden.)

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Nach dem Ende der Beziehung auf Distanz gehen

Ist die Trennung beschlossen und besprochen, muss schnell Distanz hergestellt werden. Lebt man nicht mit dem Partner zusammen, ist das einfach: Man gibt dem anderen seine persönlichen Gegenstände zurück und bittet um die eigenen. Danach geht jeder seiner Wege. Der Kontakt sollte möglichst vorerst unterbrochen werden. Je nachdem, wie die Beziehung geendet ist, kann es sinnvoll sein, den anderen für Kontaktversuche zu sperren (Telefon, Social Media).

Besteht eine gemeinsame Wohnung, dauert die Trennung länger. Einer muss ausziehen. Finanzielle Verbindlichkeiten sind zu regeln. Distanz ist jedoch wichtig, um zur Ruhe zu kommen und sich zu sortieren. Sonst besteht die Gefahr, endlos über das Gleiche zu diskutieren und in einer Endlosschleife aus Vorwürfen, Rechtfertigungen und Angriffen hängen zu bleiben.

Wie Frauen mit einer Trennung umgehen

Analysieren, Leiden, Aufblühen

Es kann schwer sein, den Schmerz des Partners auszuhalten. Wird eine Frau verlassen, will sie die Beziehung und ihre Rolle darin in meisten Fällen genau analysieren. Das „Warum“ kann eine große Rolle spielen. Darum ist zumindest ein klärendes Gespräch wichtig. Wahrscheinlich wird es nicht bei einer einzigen Unterhaltung bleiben. Hat die Frau noch Gefühle für ihren Partner, kann extremer Liebeskummer die Folge sein. In jedem Fall dauert es, bis die alte Beziehung verarbeitet ist und Raum für etwas Neues entsteht. Manchmal vergehen darüber Jahre. Viele Frauen konzentrieren sich nach einer Trennung zunächst auf sich selbst. Vielleicht verändern sie sich äußerlich (Frisur, Gewicht, Kleidungsstil), ziehen um oder machen eine Fortbildung. Es dauert, bis eine neue Beziehung eingegangen wird. Die entstandenen Wunden müssen heilen.

Ist die Trennung ein Stück weit verarbeitet, blühen Frauen in den meisten Fällen auf. Sie haben plötzlich deutlich mehr Zeit für sich und ihre Hobbys. Der Grund dafür: Auch heutzutage bleibt die Hausarbeit oft vor allem an den Frauen hängen. Zusätzlich zu ihrer eigenen Berufstätigkeit schmeißen sie den Haushalt, kochen, putzen, waschen und erledigen Behördengänge. Diese Mehrfachbelastung raubt Kraft und verursacht Stress. Nach dem Ende der Beziehung müssen sie sich nur noch um sich selbst kümmern.

Wie Männer mit einer Trennung umgehen

Ablenken, ablenken, ablenken

Männer Ablenkung nach Trennung
Männer lenken sich nach einer Trennung gerne ab
Verlassene Männer lenken sich nach einer Trennung meistens ab. Bei ihnen ist das Bedürfnis, die Beziehung und die Trennung in allen Einzelheiten zu besprechen, insgesamt geringer. Sie ziehen lieber mit Freunden um die Häuser. Oft konzentrieren sie sich auf ihre Arbeit oder treiben extrem viel Sport. Das angeknackste Selbstwertgefühl muss repariert werden. Männern gelingt das häufig schneller als Frauen. Dadurch sind sie früher bereit für eine neue Beziehung.

Männern geht es nach einer Trennung Studien zufolge schlechter als während der Beziehung. Sie müssen sich plötzlich wieder selbst um die Hausarbeit, Behördengänge und die Alltagsorganisation kümmern. Vorher hat ihnen die Frau den Rücken freigehalten.

Schlussmachen mit Empathie und Verstand

Das Wichtigste auf einen Blick

  1. Ein persönliches Gespräch führen! Eine Beziehung sollte unbedingt in einem direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht beendet werden, nicht per SMS, E-Mail, Facebook-Posting, What’s App-Nachricht oder Telefonanruf. Der andere verdient die Chance zur Aussprache.
  2. Dem Partner so früh wie möglich sagen, dass die Beziehung beendet ist! Wer die Trennung ausspricht, hat die Beziehung durchgearbeitet. Teilweise spielt eine Vertrauensperson dabei eine Rolle. Ein Gesprächspartner kann der beste Freund, die Schwester, eine enge Freundin oder ein Elternteil sein. Trotzdem sollte der Partner möglichst als zweites vom Ende der Beziehung erfahren. Jedenfalls, wenn die Entscheidung zum Schlussmachen gefallen ist.
  3. Den Zeitpunkt zum Schlussmachen mit Bedacht wählen! Einen guten Zeitpunkt zum Schlussmachen gibt es nicht. Hiobsbotschaften bleiben Hiobsbotschaften. Aber das Ende der Beziehung sollte nicht ausgerechnet an Weihnachten, zum Geburtstag, vor einem Examen oder an einem anderen wichtigen Tag bekanntgegeben werden.
  4. Keine Schuldzuweisungen! Dafür ist es zu spät. Es bringt nichts, dem Ex-Partner Vorwürfe zu machen oder ihm jedes noch so kleine Fehlverhalten unter die Nase zu reiben. Ändern kann er nichts mehr, weder an der Vergangenheit noch in der Zukunft.
  5. Immer bei der Wahrheit bleiben! Endet eine Beziehung, ist nie nur eine Person schuld daran. Fehler werden in der Regel auf beiden Seiten gemacht. Wird der Schlussstrich tatsächlich wegen des Verhaltens des Noch-Partners gezogen? Dann darf das gesagt werden. Denn Lügen ist keine Lösung. Die andere Person sollte den realen Grund für die Trennung erfahren.
  6. Das Auseinanderleben zugeben! Ist die Beziehung beendet, weil die Liebe verschwunden ist? Passen die Erwartungen nicht mehr zusammen? Dann sollte das genauso gesagt werden: „Ich habe mich einfach verändert. Unsere Lebensvorstellungen und Ziele passen einfach nicht mehr zusammen.“
  7. Die Perspektive wechseln! Schlussmachen kann auch bedeuten, dass der Ex-Partner eine neue Chance auf wirkliche Liebe bekommt. Manchmal schätzten sich Partner nach wie vor gegenseitig sehr. Es reicht nur für eine Beziehung nicht mehr. Auch das lässt sich genauso sagen: „Du bist ein wunderbarer Mensch! Aber ich merke, dass ich dich nicht glücklich machen kann.“
  8. Das Ego des anderen nicht unnötig verletzen! Nicht immer gibt eine neue Beziehung den eigentlichen Anstoß zur Trennung. Gibt es keinen anderen Menschen, verletzt es das Ego des Ex-Partners weniger, als wenn er erkennen muss, dass er während der Beziehung womöglich betrogen wurde. Gibt es bereits eine neue Beziehung? Dann hilft nur, die Wahrheit zu sagen.
  9. Keine falschen Hoffnungen beim Schlussmachen wecken! Beziehungspausen und Auszeiten lösen das Problem nicht. Sie verschieben es. Gleichzeitig weckt beides falsche Hoffnungen. Der Noch-Partner hofft, dass die Beziehung möglicherweise doch noch gerettet werden kann. Hier kommt es auf die Situation an: Gibt es nach wie vor eine Chance? Falls ja, kann man sich auf Rettungsversuche verständigen. Falls nicht, ist ein sofortiger Schlussstrich ehrlicher und erspart unnötiges Leiden.
  10. Auf Floskeln verzichten! Es gibt gewisse Sätze, auf die man im Trennungsfall besser verzichtet. Dazu zählt: „Wir können ja Freunde bleiben!“ Das will niemand hören. Es ist möglich, sich nach einer Trennungsphase wieder anzunähern. Aber dazwischen muss Zeit vergehen. Ein ebensolches No-Go ist die Aussage: „Ich habe dich gar nicht verdient!“ Dem würde die verlassene Person vermutlich vehement widersprechen!

Nicht aufgeben, sondern nach vorne schauen

Nach der Trennung
Trennungen gehören zum Leben: Nach vorne schauen!
Trennungen gehören zum Leben. Es gibt kaum einen erwachsenen Menschen, der noch nie verlassen wurde oder der jemanden verlassen hat. So schmerzhaft diese Erfahrung auch sein mag: Im Nachhinein entdeckt oft sogar die verlassene Person, dass eine Trennung die einzig richtige Entscheidung war. Tipp für Verlassene: Es hilft, sich alles Negative schonungslos vor Augen zu führen! All der Ärger, den die Beziehung mit sich gebracht hat, ist mit dem Schlussstrich vorbei. Die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden und die nächste Beziehung kommt ganz bestimmt. Weiterlesen: Liebeskummer überwinden

Den 12 Herausforderungen begegnen

Bei der nächsten Beziehung alles besser machen

Ist die unglückliche Partnerschaft beendet, ist man wieder frei. Eine neue Beziehung bedeutet, dass man alles besser machen kann. Die 12 Herausforderungen zeigen, wie man eine glückliche Beziehung gestalten sollte. Die gegenseitige Verliebtheit ist die Basis, auf der die neue Beziehung entstehen wird. Danach kommt es darauf an, wie die Partnerschaft gestaltet wird. Wichtig sind:

  • Sich Zeit füreinander nehmen
  • Miteinander reden
  • Stress im Beruf minimieren
  • Finanzielle Situation verbessern, nicht über die eigenen Verhältnisse leben
  • Sexualleben lebendig halten
  • Räumliche Trennung möglichst vermeiden
  • Die eigenen und die Bedürfnisse des Partners wahrnehmen und achten
  • Trotz Kindern Zweisamkeit leben (Babysitter engagieren!)
  • Streit über Alltagsdinge vermeiden
  • Sexuelle Treue
  • Wochenend- und Freizeitpläne aufeinander abstimmen
  • Hausarbeit fair aufteilen

In gut funktionierenden, glücklichen Beziehungen halten sich Geben und Nehmen die Waage. Besonders wichtig sind Kommunikation, Sexualität und gemeinsam verbrachte Zeit. Eine Beziehung bedeutet Arbeit. Beide Seiten müssen bereit sein, dafür Abstriche zu machen. Anfangs fällt das leicht. Das gilt insbesondere für die Phase intensiver Verliebtheit: Man möchte alles für den Partner tun, jede Sekunde des Tages zusammen verbringen und kann von Berührungen gar nicht genug bekommen.

Je mehr sich der Alltag einschleicht, desto schwieriger wird es möglicherweise, nicht nur an die eigenen Bedürfnisse zu denken, sondern den Partner nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Ohne kontinuierliche Kommunikation und das Verbringen von gemeinsamer Zeit kann man kaum verhindern, dass man sich auseinanderlebt.

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Bildnachweise
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